Ratgeber

Weltspartag

Am 30.10.2019 veröffentlicht von der Blog-Redaktion der OLB

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Weltspartag – warum ausgerechnet das Schwein fürs Sparen steht und nicht das „Sparhuhn“

Münze um Münze hat man eingeworfen, jetzt darf es endlich geschlachtet werden: das Sparschwein. Ein Akt, den wohl jedes Kind liebt und der schon früh zeigt: Sparen kann sich lohnen. Passend dazu findet jedes Jahr Ende Oktober der Weltspartag statt. Was es damit genau auf sich hat? Warum wir lieber das Sparschwein als das „Sparhuhn“ schlachten? Und wie Sie heute am besten Geld anlegen? Hier erfahren Sie es. 

Was ist der Weltspartag?

Mitte der 1920er-Jahre trafen Vertreter aus 27 Ländern in Mailand zum „First International Thrift Congress“ zusammen und riefen für den 31. Oktober 1925 den ersten Weltspartag aus.
Sinn des neuen „Feiertages“ war es, die Bevölkerung weltweit auf den Spargedanken aufmerksam zu machen. Im Fokus stand dabei der pädagogische Gesichtspunkt: Kinder aus allen Gesellschaftsschichten sollten die Bedeutung von Geld und Spar-Samkeit verstehen.

Wann ist der Weltspartag?

In diesem Jahr findet der Weltspartag bereits zum 94. Mal statt. In Deutschland ist dabei aber nicht wie ursprünglich der 31. Oktober im Kalender verankert, sondern der 30. Oktober.
Der Grund: In einigen Bundesländern - so auch in Niedersachsen - gilt am 31. mit dem Reformationstag ein gesetzlicher Feiertag. Um den Weltspartag dennoch an einem Arbeitstag auszurichten, wurde er hierzulande eben um einen Tag vorverlegt. Deutschland ist mit dem Sonderweg nicht alleine. Auch Indien beispielsweise hat den Weltspartag vorgezogen. Hintergrund: Am 31. Oktober ist der Todestag der ehemaligen Premierministerin Indira Gandhi. Eines der wenigen Länder, in denen der Spartag weitgehend in Vergessenheit geraten ist, sind übrigens die USA: Dort feiert man am Letzten im Oktober Halloween – da bleibt wenig Muße zur Sparsamkeit.

Das Sparschwein und seine Geschichte

Zuhause Geld aufbewahren kann man theoretisch überall: in einer kleinen Truhe, im Nachttischchen neben dem Bett oder – wenn man einen solchen besitzt – im Tresor. Doch schon frühzeitig hat sich das sogenannte Sparschwein als beliebter Aufbewahrungsort für unser Geld herauskristallisiert. Münzen (und gegebenenfalls Scheine) sammeln? Das machen wir schon in Kindheitstagen am besten in einem kleinen, nimmersatten Schweinchen. Die Tradition geht dabei bis ins Mittelalter zurück. Das Schwein gilt in hiesigen Kulturen als Glücksbringer und Symbol der Fruchtbarkeit. Mehr Ferkel, mehr Münzen also? So könnte man es sagen. Nicht umsonst haben die Hausfrauen in England schon damals ihre Pennys in sogenannte „Pygg banks“ geworfen.
Mit der Zeit haben die Gelddosen immer mehr an Variabilität gewonnen. Eichhörnchen, der berühmte Goldesel, Marienkäfer oder sogar Kunststoff-Elefanten dienen als Aufbewahrungsort für Münzen. An das Sparschwein kommt aber kein anderes Tier heran. Somit hat auch das Sparhuhn bislang schlechte Karten …

So begeht die OLB den Weltspartag

Der Weltspartag ist natürlich nicht nur zur reinen Besinnung da. Vielmehr bietet wir Ihnen an diesem Tag eine Überraschung. Kommen Sie dafür einfach mit Ihrem Sparschwein (oder jeder anderen Spardose), Ihrer Sparcard oder Ihrer Kundenkarte in Ihre Filiale.

Für Kinder organisieren wir außerdem einen Malwettbewerb. Das Motto: Rechne, male richtig und finde die versteckte Antwort. Hier gibt es die Chance, 20-mal 50 Euro zu gewinnen. Alle Informationen zum Weltspartag-Malwettbewerb finden Sie hier. (www.olb.de/weltspartag)

Übrigens: Einige unserer Filialen haben am Weltspartag längere Öffnungszeiten – ein Besuch nach Feierabend ist damit also noch einfacher.

Sparen lohnt sich: Tipps und Tricks für den Alltag

Ein hungriges Sparschwein möchte gefüttert werden. Wie das gelingt? Wir zeigen es Ihnen mit ein paar einfachen Tipps und Tricks für den Alltag.

  • Bewusster einkaufen: Überlegen Sie vor dem Einkauf, welche und wie viele Lebensmittel Sie wirklich brauchen. Damit geben Sie kein unnötiges Geld aus und tun außerdem der Umwelt etwas Gutes.
  • Zu Fuß gehen/Fahrrad fahren: Zwar naht der Winter, trotzdem tut ein Spaziergang oder eine Radtour dem Körper tut, stärkt die Abwehrkräfte – und nebenbei sparen Sie sich auch noch Spritkosten für das Auto oder die Tickets des Öffentlichen Nahverkehrs.
  • Elektronische Geräte abschalten: Strom wird immer teurer. Umso mehr kann man also sparen, wenn man seine elektronischen Geräte bewusst steuert. Verlassen Sie Ihr Zuhause, schalten Sie Fernseher und Co. nicht nur in den Standby-Modus, sondern wirklich aus. Noch mehr Einsparpotenzial bieten übrigens Heizungen.

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