• Kontakt
  • Service
  • Filialfinder

Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder.

Datenschutzrechtlicher Hinweis
Informationen zur Nutzung Ihrer Daten erhalten Sie auf www.olb.de/dsgvo und in jeder OLB-Filiale. Auf Wunsch schicken wir Ihnen die Informationen auch gern per Post zu.

Es ist ein Fehler beim Absenden des Formulars aufgetreten.

Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder.

Datenschutzrechtlicher Hinweis
Informationen zur Nutzung Ihrer Daten erhalten Sie auf www.olb.de/dsgvo und in jeder OLB-Filiale. Auf Wunsch schicken wir Ihnen die Informationen auch gern per Post zu.

Es ist ein Fehler beim Absenden des Formulars aufgetreten.

Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder.

Datenschutzrechtlicher Hinweis
Informationen zur Nutzung Ihrer Daten erhalten Sie auf www.olb.de/dsgvo und in jeder OLB-Filiale. Auf Wunsch schicken wir Ihnen die Informationen auch gern per Post zu.

Es ist ein Fehler beim Absenden des Formulars aufgetreten.

Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder.

Datenschutzrechtlicher Hinweis
Informationen zur Nutzung Ihrer Daten erhalten Sie auf www.olb.de/dsgvo und in jeder OLB-Filiale. Auf Wunsch schicken wir Ihnen die Informationen auch gern per Post zu.

Es ist ein Fehler beim Absenden des Formulars aufgetreten.

Hotline

Gerne helfen wir Ihnen weiter.

Wichtige Rufnummern

Sperrservice für Girocard / Sparcard / Kundenkarte

Sperrservice für MasterCard / VISA Card

Service zum Onlinebanking mit PIN/TAN- / photoTAN-Verfahren

Service zum Onlinebanking mit elektronischer Unterschrift (HBCI)

 

 

* 0,14 EUR pro Minute aus dem deutschen Festnetz und höchstens 0,42 EUR pro Minute aus dem Mobilfunknetz 

 

Karte wird geladen...

Beim Laden der Kartendaten ist ein Fehler aufgetreten, bitte Versuchen Sie es später erneut.

OLB-Marktfocus 

28.06.2018

Handelskrieg, Zollkonflikt und Zinspolitik

Führende Zentralbanker aus aller Welt haben sich äußerst besorgt gezeigt über die jüngste Zuspitzung des globalen Handelsstreits, vor allem zwischen den USA und China, und zugleich signalisiert, dass dies unter Umständen auch den jeweiligen geldpolitischen Kurs verändern könnte. Japans Zentralbankchef Haruhiko Kuroda nannte die Entwicklung zum Abschluss der geldpolitischen Konferenz der Europäischen Zentralbank (EZB) in Sintra (Portugal) einen „Anlass zu großer Sorge". Australiens Notenbankchef Philip Lowe nannte sie „unglaublich besorgniserregend und verstörend". Auch US-Notenbankchef Jerome Powell und EZB-Präsident Mario Draghi äußerten ihre Sorgen, wenngleich in der Wortwahl vorsichtiger. Powell sagte, dass Änderungen in der Handelspolitik grundsätzlich den Ausblick der Fed beeinflussen könnten. Bei US-Unternehmen nähmen die Sorgen über die Handelspolitik zu. Erstmals gebe es nun Stimmen, dass das Folgen für Investitionen und Neueinstellungen habe, so Powell.

Handelskrieg: Einige Beispiele, die selbst Donald Trump Ahnung verschaffen sollten

1) Kentucky ist die Heimat von Mitch McConnell, dem republikanischen Mehrheitsführer im US-Senat. Dort werden rund 95 % des US-Bourbons (Whiskey) hergestellt. An der Produktion hängen 17.500 Arbeitsplätze und 8,5 Milliarden US-Dollar Umsatz, Tendenz: steigend. Nun wollen Mexiko, Kanada, China und die EU Zölle auf Bourbon erheben. Diese Reaktion auf US-Zölle trifft Amerika in doppelter Hinsicht im Kern: Zum einen können Teile von Kentucky zum „Rust Belt“ (= Rostgürtel: US-Region der brachliegenden Stahl- und Autoindustrie) gezählt werden, zum anderen sind US-Farmer durch den Bourbon-Grundstoff Mais betroffen. Ihre Expansionspläne und die Finanzierung ihrer Investitionen könnten dadurch gefährdet werden. Ein Handelskrieg hilft also niemandem.

2) China will seine Einfuhrzölle auf ausländische Autos zum 6. Juli von 25 auf 15 % eigentlich senken. Gleichzeitig spielt Donald Trump aber öffentlich mit der Idee, die US-Zölle auf importierte Wagen um 25 % anzuheben. Für diesen Fall hat Peking bereits einen Aufschlag von 25 Prozentpunkten für US-Autos angekündigt – also in Summe dann 40 %. Das nennt man dann wohl „Zollspirale“. Davon wären auch deutsche Autobauer negativ betroffen, die in den USA ihre Luxusmodelle für den chinesischen Markt fertigen. Denn die Zugewinne durch die niedrigeren chinesischen Zölle auf nicht-amerikanische Autos dürften die Verluste aus dem USA-China-Geschäft nicht komplett kompensieren. Kaum ausgesprochen gab es einen ersten „Schocker“: Daimler gab eine Gewinnwarnung raus (20.06.) und erwartet nun weniger Gewinn in 2018 als im Vorjahr. Höhere Einfuhrabgaben für US-Fahrzeuge in China dürften die Nachfrage nach SUVs von Daimler belasten, teilte Daimler mit. China ist ein sehr wichtiger Absatzmarkt für deutsche Autohersteller. So auch für BMW und VW. Konsequent wäre, wenn insbes. Daimler und BMW nun US-Mitarbeiter aufgrund der Trumpschen Handelspolitik freistellen würde. Vielleicht merkt Trump es dann auch.

3) China, der größte Gläubiger der USA, hat im April seine US-Staatsanleihen-Bestände um 5,8 Milliarden auf 1,18 Billionen US-Dollar reduziert. Ähnlich Japan: Anleihen im Wert von 12,3 Milliarden US-Dollar wurden verkauft. Irland, die Schweiz, Großbritannien und Russland verkleinerten ebenfalls ihre Positionen. Insgesamt reduzierten ausländische Gläubiger ihre Bestände im April um 0,8 % gegenüber März auf 6,17 Billionen US-Dollar – also auf fast die Hälfte aller ausstehenden US-Staatsanleihen oder auf rund ein Drittel der US-Gesamtschulden. Seit die US-Notenbank (Fed) ihre Anleihebestände abschmelzen lässt und die US-Regierung gleichzeitig das Haushaltsdefizit hochfährt, wird es immer wichtiger, Käufer zu finden. Denn: Weniger Nachfrage nach US-Staatsanleihen lässt irgendwann die Zinsen steigen. Steigende Zinsen brechen dann das Wachstum. Vielleicht versteht das der US-Präsident irgendwann auch.

Wer stoppt Trump?

Wie erklärt man einem Ahnungslosen, dass er ahnungslos ist? Merkel hat es nicht geschafft (Quelle Grafik: Die Zeit, 16.06.2018). Geht es wirklich nur über (wirtschaftliche) Schmerzen? Ist Trump wirklich so besessen von seiner Abschottungstheorie und dass man Handelskriege leicht gewinnen kann? Wo sind die US-Nobelpreisträger in Wirtschaft, die ihm das mit einfachen Worten widerlegen können? Keine Frage, mit dieser Politik fährt Trump die US-Wirtschaft früher oder später gegen die Wand.
Wir bewahren uns aber die Hoffnung, dass früher oder später wie aus dem Nichts ein „Trump-Tweet“ auftaucht, der mal wieder eine „Trumpsche-Trendwende“ einleitet. Am 06. November 2018 sind US-Kongresswahlen und es gibt bereits einige repu-blikanische Senatoren, die wiedergewählt werden möchten und Trump Feuer geben. Dass Trump auf Druck durchaus reagiert, hat sein Einlenken bei der Trennung von Kindern bei illegalen Einwanderern gezeigt. Gleichwohl ist die Lage angespannt, nicht nur wegen Trump. Auch in Europa gibt es viel zu klären (Stichwörter: Einwanderung). Die Zeit der leichten Gewinne ist vorbei.

Wichtige Hinweise

Werbemitteilung

Diese Publikation ist eine Werbung der Oldenburgische Landesbank AG im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes.

Kein Angebot, keine Beratung

Diese Information enthält kein Angebot zum Erwerb oder zur Zeichnung der darin genannten Wertpapiere und auch keine Einladung zu einem solchen Angebot. Die geäußerten Meinungen geben unsere aktuelle Einschätzung wieder, die sich auch ohne vorherige Bekanntmachung ändern kann. Diese Information kann eine auf die individuellen Verhältnisse des Anlegers und seine Anlageziele abgestellte Beratung nicht ersetzen.

Adressat

Die hier wiedergegebenen Informationen und Wertungen („Information“) sind ausschließlich für Kunden, die Ihren Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben, bestimmt. Insbesondere ist diese Information nicht für Kunden und andere Personen mit Sitz oder Wohnsitz in Großbritannien, den USA, in Kanada oder Asien bestimmt und darf nicht an diese Personen weitergegeben werden oder in diese Länder eingeführt oder dort verbreitet werden. Dieses Dokument einschließlich der darin wiedergegebenen Informationen dürfen im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verwendet werden. Personen, die in den Besitz dieser Information gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. 

Keine Gewährleistung

Die Informationen wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die die Oldenburgische Landesbank AG als zuverlässig ansieht. Die Informationen sind aber möglicherweise bei Zugang nicht mehr aktuell und können überholt sein. Auch kann nicht sichergestellt werden, dass die Informationen richtig und vollständig sind. Die Oldenburgische Landesbank AG übernimmt für den Inhalt der Information deshalb keine Haftung.

Wertentwicklung

Zurückliegende Wert-, Preis- oder Kursentwicklungen können für die zukünftige Entwicklung nicht gewährleistet werden. Angaben zur bisherigen Wertentwicklung erlauben keine verlässliche Prognose für die Zukunft.

Breite Auswahl an Investmentfonds

Fondssparplan

Setzen Sie auf Vermögensaufbau mit Investmentfonds und informieren Sie sich!

Anlegen in Wertpapieren

Unsere Anlagen - Chancen im Überblick

Wir arbeiten mit Ihnen und für Sie an der Erreichung Ihrer persönlichen Anlageziele - von der Strategie bis zur speziellen Produktberatung.

Die OLB verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Weitere Informationen zu Cookies und deren Deaktivierung finden Sie in den Datenschutzbestimmungen.