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OLB-Marktfocus 

06.08.2019

Eskalation im Handelskonflikt

Was ist geschehen? Infolge einer erneuten Verschlechterung der Handelsbeziehungen zwischen den USA und China fiel innerhalb von 5 Handelstagen (31.07. bis 06.08.) der DAX um knapp 4 %, der S&P 500 um ca. 6 %, und der Hang Seng um knappe 7,5 %. Die längerfristige Entwicklung kann dem nachfolgenden 5-Jahres-Chart entnommen werden.

Die Drohung von US-Präsident Donald Trump am Donnerstag der vergangenen Woche, weitere Zölle auf chinesische Importe zu erheben, hinterließ ihre Spuren. Die globalen Anleiherenditen gingen ebenfalls weiter zurück: Die Rendite der 10-jährigen US-Treasuries sank um weitere 10 Basispunkte (Bp.) auf 1,74 % und die Rendite der 10-jährigen deutschen Bundesanleihen auf ein neues Rekordtief von -0,52 %. US-Präsident Trump beschuldigte China darüber hinaus der „Währungsmanipulation“, nachdem die chinesischen Behörden einen Rückgang des Yuan auf den niedrigsten Stand gegenüber dem US-Dollar seit über einem Jahrzehnt zugelassen hatten. Zudem kursierten Berichte, dass China Staatsunternehmen angewiesen habe, den Kauf von US-Agrarprodukten wie Sojabohnen auszusetzen.

Diese Entwicklungen erhöhen das Risiko, dass die zwischen den USA und China beim G20-Gipfel am 29. Juni ausgehandelte Waffenruhe im Handelskonflikt enden wird und die gegenseitigen Vergeltungsmaßnahmen wieder aufgenommen werden. Dies würde das Wachstum der Weltwirtschaft, die Unternehmensgewinne und die Märkte erheblich belasten. Das Rezessionsrisiko hat zwar zugenommen, seit die US-Notenbank in der letzten Woche den Leitzins gesenkt hat, und die Märkte passen sich entsprechend an. Wir gehen jedoch nicht von einer Rezession aus. Unserer Meinung nach haben die Verhandlungsführer auf beiden Seiten nach wie vor starke Anreize, eine Lösung zu finden, welche die Schäden für die Wirtschaft begrenzt.

Wie geht es weiter?

Auf kurze Sicht müssen die Märkte zunächst einmal feststellen, wie sich der Konflikt nach der heutigen Beschuldigung Chinas als „Währungsmanipulator“ weiterentwickelt. Danach gibt es für die kommenden Wochen im Wesentlichen drei potenzielle Szenarien.

1. Der neue 10%-Zoll tritt in Kraft: Diese Zollrunde würde die Wirtschaft stärker belasten als die früheren Anhebungen. Bei den restlichen chinesischen Produkten im Wert von USD 300 Mrd., die bisher nicht von Strafzöllen betroffen sind, handelt es sich hauptsächlich um Konsumgüter wie Smartphones, Computer und Textilien. Im Vergleich zu den von früheren Zollrunden betroffenen Importen hat China einen höheren Anteil an der weltweiten Produktion dieser Güter.

Marktfocus
Bild: Donald Trump mit Xi, Quelle www.Börse.ard.de vom 01.07.2019).

Damit fällt es den USA schwerer, in anderen Ländern Ersatz zu finden. China gehen indes die US-Importe aus, die noch besteuert werden können. Deshalb könnte das Land mit zollfremden Maßnahmen reagieren. Zum Beispiel könnten Genehmigungsverfahren für Investitionen von US-Unternehmen verzögert oder Geschäftsaktivitäten von multinationalen US-Unternehmen in China behindert werden. Außerdem könnte China die Käufe landwirtschaftlicher Erzeugnisse aus den USA weiter reduzieren, möglicherweise um Präsident Trumps Unterstützung bei den Wählern in ländlichen Regionen vor den Präsidentschaftswahlen im November 2020 zu untergraben. Doch obwohl ein Zoll von 10 % die Wirtschaft belasten und das Geschäftsklima weiter dämpfen würde, sind wir der Ansicht, dass eine Rezession in den beiden Volkswirtschaften immer noch vermieden werden könnte.

2. Rückkehr zum Waffenstillstand: Die USA und China schließen eine Vereinbarung, um die Einführung des neuen Zolls zu vermeiden. Der US-Präsident hat einen gewissen Handlungsspielraum gelassen, da die Zölle erst in einigen Wochen in Kraft treten. China könnte erneute Zusicherungen zum Kauf von mehr US-Agrarprodukten anbieten, ein Aspekt, über den Präsident Trump bereits häufiger Besorgnis geäußert hat. Die politischen Entscheidungsträger in China versuchten bereits klarzustellen, dass sie keine Währungsabwertung anstreben würden, um China einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

3. Die Zölle für alle chinesischen Importe werden auf 25 % angehoben: In diesem Szenario bestünde eine deutliche Wahrscheinlichkeit einer Rezession in den USA und einer Abschwächung des Wachstums in China unter 6 %. Dies hätte die gleichen Folgen wie der 10%-Zoll, doch die Auswirkungen wären erheblich schwerwiegender. Zölle wirken sich nicht linear aus, denn unserer Meinung nach könnten die Unternehmen einen Zoll von 10 % durch ihre Margen abfangen und/oder über einen gewissen Spielraum für Preiserhöhungen verfügen. Bei einem Zoll von 25 % würden einige Aktivitäten jedoch höchst unrentabel, und die Lieferketten müssten umstrukturiert werden. Die US-Märkte könnten um über 10 % bis 15 % fallen und chinesische Aktien um 15 % bis 20 %.

Was bedeutet das für die Anleger?

In den letzten Tagen haben sich die globalen Aktienmärkte nach unten angepasst und nehmen die Einführung des 10%-Zolls unserer Meinung nach weitgehend vorweg. Die Verhängung eines Zolls von 25 % auf das komplette Spektrum chinesischer Importe halten wir nach wie vor für unwahrscheinlich. Präsident Trump kann sich wohl ausrechnen, dass das Risiko einer bedeutenden Verlangsamung der US-Wirtschaft durch einen solchen Schritt erheblich zunehmen und seine Chancen auf eine Wiederwahl im Jahr 2020 zunichtemachen könnte. Eine Rücknahme der Androhung eines Zolls von 10 % – oder Andeutungen einer bevorstehenden weiteren Lockerung der US-Notenbank – könnten indes zu einer Rückkehr der Aktienkurse auf das Niveau der letzten Woche beitragen. Die Märkte befinden sich immer noch in Bewegung, denn wir wissen nicht, was der nächste Fed-Redner sagen könnte oder was Präsident Trump in seinem nächsten Tweet schreibt. Die Dynamik der Wirtschaft und der Gewinne ist gleichzeitig relativ verhalten. Da die globalen Zentralbanken jedoch bereits eine Bereitschaft zu Lockerungsmaßnahmen gezeigt haben, rechnen wir nicht mit einer Wiederholung des Ausverkaufs aus dem 4. Quartal des letzten Jahres. Wir werden die Entwicklungen jedoch aufmerksam beobachten, um Chancen zu erkennen. Unterdessen gibt es mehrere Möglichkeiten, wie Anleger auf die Marktunsicherheit reagieren könnten:

1. Neugewichtung des Portfolios. Mit einer Neugewichtung können Anleger verhindern, dass ihr Portfolio zu weit von den Zielallokationen abweicht. Nach dem Rückgang an den Aktienmärkten sollten die Anleger ihre Portfolios prüfen und wieder auf die gewünschte Zielallokation bringen.

2. Fokus auf Dividenden und defensive Werte. In Europa könnte eine auf Dividendenrenditen ausgelegte Strategie eine gute Rendite abwerfen. Wichtig ist hierbei, auf Unternehmen zu achten, die auch in wirtschaftlich eher schwachen Phasen ihre Dividende gezahlt haben. Ein hoher CashFlow weist darauf hin, ob ein Unternehmen in der Lage ist, die Dividende weiterhin zu bezahlen.

3. Die Trends der Zukunft werden weiterhin eine wichtige Rolle in der Anlagestrategie spielen. Sei es Industrie 4.0, Robotic oder Cloudcomputing. Diese Trends sollten als Satelliten eine Beimischung erfahren.

Wichtige Hinweise

Marketingmitteilung

Diese Publikation ist eine Marketingmitteilung der Oldenburgische Landesbank AG im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes.

Kein Angebot, keine Beratung

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