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OLB-Marktfocus 

18.10.2018

„Flash Crash“: Die Gründe 

                                                       
US-Präsident Donald Trump hat in erster Linie die US-Notenbank für die Aktienkursverluste der letzten Woche verantwortlich gemacht und sie für «verrückt» erklärt, weil sie die Zinssätze zu stark und zu schnell angehoben habe. Alle globalen Aktienindizes fielen kräftig. Steigende Zinssätze waren aber nur einer von mehreren Gründen, die zu diesem Abverkauf führten.

Die fundamentalen Gründe des Flash-Crash im Einzelnen:

  • Der Handelsstreit zwischen USA und China eskaliert: Zölle wurden weiter erhöht, Verhandlungstermine abgesagt; es ist also vorerst keine Entspannung in Sicht, was wir so nicht erwartet haben. Protektionismus und Abkehr von der Globalisierung  ist schädlich für die Wirtschaft und kostet den Unternehmen Umsatz und Gewinn. Die Gewinnprognosen der DAX-Unternehmen geben bereits nach.
  • Italiens neue Regierung will Schulden weiter massiv ausbauen. Mindesteinkommen und Rentenerhöhungen sind die größten Schuldenbeschleuniger. Der neue Staatshaushalt wird über Erwarten mit Neuverschuldung belastet. Die EU will dies nicht hinnehmen.
  • Italiens neue Regierung stellt sich klar gegen die bisherigen Schuldenabbau- und Konsolidierungspolitik der EU, also gegen Merkel und Juncker, und solidarisiert sich z. B. mit Rechtpopulisten wie Le Pen (Frankreich). Damit steht in 2019 ein Machtkampf bei der EU-Ratspräsidentenwahl an.
  • Der Brexit im März 2019 ist nicht geregelt. Ein harter Brexit ist immer noch möglich, auch wenn das nicht unser Basisszenario ist. Man wird sich hoffentlich in letzter Sekunde auf Übergangslösungen einigen.
  • Die Achse Merkel & Macron verliert deutlich an Stärke und Akzeptanz. Sie konnten Europa nicht einen. Europa braucht aber eine starke Hand.
  • Deutschland ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Auch die für Deutschland so wichtige Automobilindustrie inkl. der Zulieferbetriebe steht unter massivem Druck, Umweltauflagen zu erfüllen.
  • Die US-Zinsen (10 Jahre, Chart, Quelle: Bloomberg) steigen deutlicher über 3% und sind für US-Amerikaner eine Alternative zu Aktien. Auch charttechnisch ist der Abwärtstrend der Zinsen gebrochen. 
 
  • Die Inflation zieht zwar an, sie ist aber in den großen Volkswirtschaften u. E. unter Kontrolle, so dass die Notenbanken alsbald Zinserhöhungserwartungen aus dem Markt nehmen sollten. Tipp: Vielleicht sollte mal jemand mit etwas volkswirtschaftlichem Sachverstand Trump erzählen, dass sein Wettern gegen die FED eher dumm ist - Die Inflation steigt in den USA aufgrund des steigenden Ölpreises aber auch wg. anziehender Löhne auf über 2% an. Damit ist das Preisziel der US-Notenbank FED erreicht. 
  • Um weitere Inflationsanstiege zu verhindern, wird die FED aller Voraussicht nach die Leitzinsen weiter graduell bis ins Jahr 2019 erhöhen. Damit entzieht die US-Notenbank dem Markt sukzessive Liquidität, die sie in den Jahren zuvor reichlich zur Verfügung gestellt hat. 
  • Steigende US-Zinsen, korrespondierend mit einem festen US-Dollar, und eine zurückgeführte Marktliquidität sind gewöhnlich für Schwellenländer, die zumeist auch hoch in US-Dollar verschuldet sind, belastend.
  • Das findet US-Präsident Donald Trump blöd und bezeichnet die FED als „verrückt“. Das gab es wohl noch nie, dass ein US-Präsident und die US-Notenbank gegeneinander arbeiten. Das finden wir dann wiederum blöd, denn das verunsichert die Märkte.

Fazit 1: All diese Faktoren sind Brandbeschleuniger für die Entwicklung der globalen Konjunktur. Zum ersten Mal werden deutlichere Anzeichen eines Konjunkturabschwungs sichtbar. Der IWF senkte daraufhin die globalen Wachstumsprognosen deutlich, warnt vor einer Eskalation und forderte zur globalen Zusammenarbeit an. Auch von Rezession ist nun hier und da zu lesen. Die Börse nimmt dies jetzt vorweg.

Die Technische Situation:

  • Charttechnische Unterstützungen werden nach unten durchbrochen. Beim DAX sind dies 11.800 Punkte (Schulter-Kopf-Schulter Trendumkehr), in den USA brechen die 200-Tage Durchschnittslinien. Noch ist nicht alles verloren, aber es wird eng, sollten wichtige Marken nicht schnell zurückerobert werden
  • Risikolimite bei großen, vermögensverwaltenden Mandaten fordern zum Risikoabbau -also dem Verkauf von Aktien und Hochzinsanleihen-, auf.
  • Passive, also nicht aktiv gemanagte, Investmentstrategien (u. a. passive ETF-Strategien von Robo-Advisern) verlieren deutlich mit dem Markt.
  • Auch computergestützte Aktienstrategien, die vordefinierten  Algorithmen folgen, zeigen jetzt an: Risiko rausnehmen. 

 Fazit 2: All das löst einen gewissen Dominoeffekt aus. Fundamentale Daten spielen hier keine Rolle mehr. Das eröffnet früher oder später Chancen für aktive Manager.

Anspruchsvolle Marktphase setzt sich fort.

Kurzfristig sind wir der Auffassung, dass es noch zu früh ist, Entwarnung zu geben. Sicherlich, der Markt hat in den letzten Handelstagen bereits einiges an Konjunkturabschwung vorweggenommen. Dennoch sitzen die kurzfristigen Risikotreiber -wie oben erwähnt- mit am Tisch.  

Doch was haben wir auf der Habenseite?

  • Die Inflation zieht zwar an, sie ist aber in den großen Volkswirtschaften u. E. unter Kontrolle, so dass die Notenbanken alsbald Zinserhöhungserwartungen aus dem Markt nehmen sollten. Tipp: Vielleicht sollte mal jemand mit etwas volkswirtschaftlichem Sachverstand Trump erzählen, dass sein Wettern gegen die FED eher dumm ist, denn die FED darf nicht unter dem Eindruck handeln, auf Geheiß eines Trumpels zu handeln. Es geht um die Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit der Notenbank.
  • Für die bevorstehende Berichtssaison zum 3. Quartal 2018 erwarten wir aber nach wie vor, dass die Unternehmen in den USA einen weiterhin positiven Ausblick auf das Gewinnwachstum geben dürften. Man rechnet für Unternehmen des S&P 500 Aktienindexes durchschnittlich mit 23% bis 24% Gewinnwachstum. Stark geholfen haben hier auch die Steuersenkungen des Trumpschen „America First“-Wirtschaftsprogramms. Bislang haben 48 Unternehmen aus dem S&P 500 Zahlen vorgelegt. Deren Gewinnwachstum zum Vorjahr liegt durchschnittlich bei +24,0%. 83,3% der Gesellschaften haben bislang die Prognosen übertroffen.
  • Gold, als klassisches Krisenmetall, konnte nicht vom Abgleiten des Aktienmarktes profitieren.
  • Eine Einsicht und ein Einlenken Trumps, dass es beim Handelsstreit mit China auf längere Sicht nur Verlierer geben wird, könnte dem Markt sofort wieder Auftrieb geben. Allen Optimismus über den Haufen zu schmeißen wäre u. E. grundlegend falsch, denn dann hieße es sofort „Jahresendrallye“

In Summe halten wir es also für verfrüht, das Ende der Hausse auszurufen. Trends können aber drehen, so dass auf einmal nicht mehr Wachstumswerte aus der Technologie erste Wahl sind, sondern wieder die dividendenstarken Substanzwerte aus der Energiebranche. Nebenwerte sind im Moment nicht mehr „in“, sondern die großen Tanker, die Konjunkturabschwünge besser überleben. Und es gibt auch große Adressen, die wieder anfangen, vorsichtig in die geprügelten Emerging Markets einzusteigen. Vieles scheint im Umbruch. 
Wichtig ist auf jeden Fall, einen guten Mix im Depot vorzufinden, in dem z. B. auch aktiv gemanagte Anleihefonds zu finden sind. Wer über die letzten Jahre einseitig Schwerpunkte im Depot gesetzt hat (z. B. vorwiegend in deutsche Heimatwerte oder US-Technologiewerte), mag bitte jetzt zum „Depot-Gesundheitscheck“ gehen, um es ausgewogener auszurichten. Dieser Rat ist wahrlich nicht neu und vielleicht auch ein bisschen abgedroschen. Er ist aber wichtig und richtig!

 

 

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