• Kontakt
  • Services
  • Filialfinder

Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder.

Datenschutzrechtlicher Hinweis

Informationen zur Nutzung Ihrer Daten erhalten Sie auf www.olb.de/dsgvo und in jeder OLB-Filiale. Auf Wunsch schicken wir Ihnen die Informationen auch gern per Post zu.

Es ist ein Fehler beim Absenden des Formulars aufgetreten.

Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder.

Datenschutzrechtlicher Hinweis

Informationen zur Nutzung Ihrer Daten erhalten Sie auf www.olb.de/dsgvo und in jeder OLB-Filiale. Auf Wunsch schicken wir Ihnen die Informationen auch gern per Post zu.

Es ist ein Fehler beim Absenden des Formulars aufgetreten.

Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder.

Datenschutzrechtlicher Hinweis

Informationen zur Nutzung Ihrer Daten erhalten Sie auf www.olb.de/dsgvo und in jeder OLB-Filiale. Auf Wunsch schicken wir Ihnen die Informationen auch gern per Post zu.

Es ist ein Fehler beim Absenden des Formulars aufgetreten.

Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder.

Datenschutzrechtlicher Hinweis

Informationen zur Nutzung Ihrer Daten erhalten Sie auf www.olb.de/dsgvo und in jeder OLB-Filiale. Auf Wunsch schicken wir Ihnen die Informationen auch gern per Post zu.

Es ist ein Fehler beim Absenden des Formulars aufgetreten.

Hotline

Gerne helfen wir Ihnen weiter.

Wichtige Rufnummern

Sperrservice für Girocard / Sparcard / Kundenkarte

0,14 EUR pro Minute aus dem deutschen Festnetz und höchstens 0,42 EUR pro Minute aus dem Mobilfunknetz 

Sperrservice für MasterCard / VISA Card

Service zum Onlinebanking mit PIN/TAN- / photoTAN-Verfahren

Service zum Onlinebanking mit elektronischer Unterschrift (HBCI)

Karte wird geladen...

Beim Laden der Kartendaten ist ein Fehler aufgetreten, bitte Versuchen Sie es später erneut.

OLB-Marktfocus 

08.05.2019

Trump – wie er leibt und lebt

US-Präsident Donald Trump hat wieder einmal überraschend per Twitter zugeschlagen und erhöhte am Sonntagabend den Verhandlungsdruck auf Peking. In einem Tweet teilte er mit, die bestehenden Einfuhrzölle auf chinesische Waren von 10 % auf 25 % zu erhöhen und weitere chinesische Importe im Wert von USD 325 Mrd. mit zusätzlichen Zöllen von 25 % zu belegen. Die neue Drohung erfolgte nach monatelangen, zunehmend positiven Signalen zu den Handelsverhandlungen, wobei offizielle Kommentare und Medienberichte die Gespräche als stetige Fortschritte auf dem Weg zu einer Lösung beschrieben.

Die Reaktion der Märkte kam prompt: Riskante Anlagen aus China wurden am Montag verkauft. Zum Zeitpunkt der Niederschrift war der chinesische Aktienindex CSI 300 stark eingebrochen. Das Feld der Verlierer wurde von den Sektoren Technologie und Telekommunikation angeführt. Der Offshore-Index Hang Seng sank ebenfalls kräftig und der chinesische Yuan verlor 0,7 % zum US-Dollar und testete damit Niveaus, die zuletzt im Januar erreicht wurden. Der Yen gewann zum US-Dollar 0,3 % und der Spot-Goldpreis stieg um 0,25 %.

Was war der Auslöser?

Es gibt keine klaren Anhaltspunkte darüber, was Präsident Trump dazu veranlasste, eine härtere Haltung in den Handelsgesprächen einzunehmen. Laut Medienberichten wollte er „eine Botschaft senden“ oder auf einen Rückzieher Chinas bei zuvor ausgehandelten Punkten reagieren. Der Zeitpunkt der Drohung deutet darauf hin, dass es sich um eine Verhandlungstaktik handelt, die den Druck auf China erhöhen soll, bevor die Endphase der Verhandlungen beginnt.

Chefunterhändler und Vizepremier Liu He wollte am Mittwoch mit einer 100-köpfigen Handelsdelegation in Washington anreisen. Frühere Berichte hatten darauf hingedeutet, dass die beiden Seiten am Freitag ein Abkommen schließen wollten. Infolge der jüngsten Entwicklungen scheint Lius Reise jetzt infrage gestellt. Bereits im vergangenen September hatte der Vizepremier eine Handelsreise als Reaktion darauf abgesagt, dass die USA ein „Messer an Chinas Hals“ hielten, wie ein hoher chinesischer Beamter es bezeichnet hatte.

Marktfocus

Wie geht es weiter?

China hat am Montag bislang noch keine offizielle Stellungnahme abgegeben. Ein Sprecher des Außenministeriums erklärte allerdings, dass man sich trotz der neuen Situation weiterhin darauf vorbereite, zu Verhandlungen in die USA zu reisen. Allerdings wurde nicht bestätigt, dass der ursprüngliche Terminplan eingehalten wird. Dies deutet insgesamt darauf hin, dass die Regierung die Angelegenheit auf diplomatischem Wege regeln und nicht über die Medien verhandeln will. Man glaubt nicht, dass das Weiße Haus beabsichtigte, die Gespräche zum Scheitern zu bringen. Es besteht die Chance, dass führende US-Vertreter die Äußerungen des Präsidenten klarstellen werden, um China am Verhandlungstisch zu halten. Die Marktteilnehmer rechnen nun allerdings mit einer erheblichen Verlängerung des bereits seit einem Jahr laufenden Handelskonflikts.

Fazit

Will Trump nur spielen? Trump macht sich einmal mehr als unberechenbarer Spieler unbeliebt. Bringt sich in die Schlagzeilen, um seiner Wählerschaft und seinen politischen Gegnern gegenüber Stärke zu demonstrieren. Im November 2020 sind ja schließlich schon wieder Präsidentschaftswahlen.

Das Risiko des Scheiterns war immer gegeben und man konnte u. E. dem eine Wahrscheinlichkeit von rund 30 % zuschreiben. Sollte die Eskalation des Streits die Gesprächsfortschritte zunichtemachen und im Vorfeld der US-Wahlen zu neuen Zöllen führen, könnten globale Risikoanlagen weitere Verluste erleiden. Infolge der neuen Zölle und chinesischer Vergeltungsmaßnahmen könnten die US-Unternehmensgewinne um ca. 5 % schrumpfen, was in Verbindung mit sinkenden Bewertungen zu einem Rückgang der US-Aktien um rund 10 % führen könnte. Chinesische Aktien könnten weitere 15 % einbrechen. Beim DAX sehen wir aufgrund seiner zyklischen „Mentalität“ und Automobilabhängigkeit ebenfalls 10 % Rückschlagspotenzial.

Doch noch ist es nicht soweit. In unserem Basisszenario gehen wir nach wie vor von einer Handelsvereinbarung aus, einschließlich Aufhebung vereinzelter Zölle im Austausch gegen einige chinesische Zugeständnisse. Sollte sich dies bewahrheiten, könnte der aktuelle Bewertungsrückgang eine Kaufgelegenheit darstellen. Hinzu kommt, dass die Notenbanken ihre Niedrigzinspolitik bis auf Weiteres fortsetzen werden.

Insgesamt halten wir eine neutrale Position in globalen Aktien weiterhin für gerechtfertigt, versuchen aber Aktien, die überproportional von dem Treiben Trumps abhängen, zu meiden. Hierzu zählen naturgemäß die europäischen Autohersteller und Zulieferer, die Trump wissentlich „auf dem Kieker hat“.

Wichtige Hinweise

Marketingmitteilung

Diese Publikation ist eine Marketingmitteilung der Oldenburgische Landesbank AG im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes.

Kein Angebot, keine Beratung

Diese Information enthält kein Angebot zum Erwerb oder zur Zeichnung der darin genannten Wertpapiere und auch keine Einladung zu einem solchen Angebot. Die geäußerten Meinungen geben unsere aktuelle Einschätzung wieder, die sich auch ohne vorherige Bekanntmachung ändern kann. Diese Information kann eine auf die individuellen Verhältnisse des Anlegers und seine Anlageziele abgestellte Beratung nicht ersetzen.

Adressat

Die hier wiedergegebenen Informationen und Wertungen („Information“) sind ausschließlich für Kunden, die Ihren Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben, bestimmt. Insbesondere ist diese Information nicht für Kunden und andere Personen mit Sitz oder Wohnsitz in Großbritannien, den USA, in Kanada oder Asien bestimmt und darf nicht an diese Personen weitergegeben werden oder in diese Länder eingeführt oder dort verbreitet werden. Dieses Dokument einschließlich der darin wiedergegebenen Informationen dürfen im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verwendet werden. Personen, die in den Besitz dieser Information gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen.

Keine Gewährleistung

Die Informationen wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die die Oldenburgische Landesbank AG als zuverlässig ansieht. Die Informationen sind aber möglicherweise bei Zugang nicht mehr aktuell und können überholt sein. Auch kann nicht sichergestellt werden, dass die Informationen richtig und vollständig sind. Die Oldenburgische Landesbank AG übernimmt für den Inhalt der Information deshalb keine Haftung.

Wertentwicklung

Zurückliegende Wert-, Preis- oder Kursentwicklungen können für die zukünftige Entwicklung nicht gewährleistet werden. Angaben zur bisherigen Wertentwicklung erlauben keine verlässliche Prognose für die Zukunft.

 
Breite Auswahl an Investmentfonds

Fondssparplan

Setzen Sie auf Vermögensaufbau mit Investmentfonds und informieren Sie sich!

Anlegen in Wertpapieren

Unsere Anlagen - Chancen im Überblick

Wir arbeiten mit Ihnen und für Sie an der Erreichung Ihrer persönlichen Anlageziele - von der Strategie bis zur speziellen Produktberatung.

Die OLB verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Weitere Informationen zu Cookies und deren Deaktivierung finden Sie in den Datenschutzbestimmungen.