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OLB-Walk of Fame

Das Internationale Filmfest Oldenburg verbindet internationales Flair mit herausragenden, unkonventionellen und innovativen Kurz- und Langfilmen. Das beliebte Kulturevent hat einen besonderen Charme und lockt jährlich tausende von Besuchern nach Oldenburg. Die OLB fördert das Internationale Filmfest Oldenburg von Beginn an. Aus dieser langjährigen Partnerschaft ist 2007 der OLB-Walk of Fame entstanden. Jedes Jahr wird ein Star aus dem Filmbusiness in Oldenburg verewigt und erhält seinen Stern auf dem OLB-Walk of Fame.

In den kalten Wintermonaten zieht auch beim OLB-Walk of Fame eine Winterpause ein, damit die erhobenen Bronzebuchstaben nicht dem Frost oder gar der Schneemaschine zum Opfer fallen. Im Frühling sind dann alle Steine wieder frisch poliert zu sehen.

Erfahren Sie mehr zu den bisherigen Geehrten…

2018 – Keith Carradine

Oscargewinner Keith Carradine ist einer der großen Charakterdarsteller Hollywoods, der seit den frühen 70ern in Kino- und zuletzt auch TV-Rollen fasziniert. Hauptrollen in Filmen wie Ridley Scotts „Die Duellisten“, Alan Rudolphs „Willkommen in LA“ und Louis Malles „Pretty Baby“ absolvierte er, bevor er überhaupt 30 Jahre alt war. Seinen Oscar gewann Carradine für den besten Song, sein „I’m Easy“ aus Altmans „Nashville“, mit dem er seine eigene Rolle des Tom Frank noch ein Stück intensiver gemacht hat. Im Fernsehen spielte er Rollen in einigen der besten Serien jüngerer Zeit, darunter in „Dexter“ als Special Agent Frank Lundy, als Lou Solverson in „Fargo“ und den Präsidenten der USA in „Madam Secretary“.
 
Das Filmfest ehrte Carradine 2018 zusätzlich mit einem Tribute. Neben der Europapremiere von „Ray Meets Helen“, seiner insgesamt sechsten Zusammenarbeit mit Alan Rudolph, stellte er drei Klassiker dem Publikum vor: „Nashville“ , „Die Duellisten“ sowie „Trouble In Mind“.

2017 – Moritz Bleibtreu

Zum dritten Mal in der Geschichte des OLB-Walk of Fame geht der Stern an einen deutschen Schauspieler. Berühmt wurde Moritz Bleibtreu mit seiner Rolle an der Seite von Till Schweiger in „Knockin‘ on Heaven’s Door“ für die er 1997 mit dem Deutschen Filmpreis für den besten Nebendarsteller ausgezeichnet wurde und baute seinen Erfolg in „Lammbock“ weiter aus. Seine Performance als Häftling Tarek in dem umstrittenen Politthriller „Das Experiment“ brachte ihm auch internationale Wertschätzung ein. Er wurde vom Seattle International Film Festival und vom Jupiter ausgezeichnet und erhielt eine Nominierung für den Publikumspreis des Europäischen Filmpreises. Aus den deutschen Kinos nicht mehr wegzudenken, spielte er in der Komödie „Soul Kitchen“, die in Venedig mit dem Spezialpreis ausgezeichnet wurde. Nach zahlreichen Film- und Fernseherfolg gehört er zu den wichtigsten Schauspielern im deutschsprachigen Raum. 2017 gastierte er mit dem Film „Familiye“ in Oldenburg, den er als Produzent unterstütze. „Familiye“ gewann in diesem Jahr den German Independence Award in der Kategorie Bester Langfilm. 

2016 – Nicolas Cage

Nicolas Cage ist sicher einer der vielseitigsten und mutigsten Stars in Hollywood, der sich immer wieder neu erfindet und zwischen großer Schauspielkunst und Actionfilm wie selbstverständlich eine eigene Marke geschaffen hat. Mit über 80 Titeln in seiner Filmografie ist er einer der profiliertesten Schauspieler der Neuzeit. „Arizona Junior“ brachte ihm seine erste Nominierung für einen Filmpreis. Ein Oscar, 40 weitere Preise und 60 Nominierungen sollten folgen. Nicolas Cage, eigentlich ein Coppola, brach die Schule ab und stürzte sich in die Welt der Künste. Er änderte seinen Namen mit der Erklärung, dass er selbst der Lenker seines eigenen Geschicks sein wollte. Mit Performances, die vom cinema verité bis ins opernhafte schreiten, bewegt er sich unter den Größen aller Kunstformen. Er liebt das gesamte künstlerische Spektrum und zelebriert es mit Auftritten in dessen Randgebieten. Und genau wie diese Größen der modernen Kunst und der klassischen Musik, ist Cage eine Ikone des Kinos. Das Filmfest ehrte Nicolas Cage zusätzlich mit einem Tribute, in deren Rahmen seine Filme „Wild at heart“, „Face/Off“ und „Leaving Las Vegas“ gezeigt wurde.

 

 

2015 – Joanna Cassidy


Als Cassidy 1974 von San Francisco nach Los Angeles zieht, stand sie zunächst für Gastrollen in TV-Produktionen wie „Kobra übernehmen Sie“ oder „Starsky & Hutch“ vor der Kamera. Im Kino war sie in den 80er Jahren in einigen Filmen zu sehen, die heute längst mit dem Label „Klassiker“ versehen sind. Nach ihrem Durchbruch auf der großen Leinwand mit ihrer Rolle der Replikantin Zhora in Ridley Scotts „Blade Runner“, spielte sie mit Nick Nolte und Gene Hackman in Roger Spottiswoodes „Under Fire“, den Roger Ebert zu einem der besten Filme des Jahres erklärte. Cassidys Darstellung wurde hochgelobt und ihre Rolle als kluge, selbstbewusste und mutige Frau verfestigte ihr Image im Kino. Auch in „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“ von Robert Zemeckis, der damals bahnbrechenden Mischung aus Realfilm und Cartoon, aus Film-Noir und Familienfilm, hinterließ Joanna Cassidy einen bleibenden Eindruck neben Bob Hoskins. Joanna Cassidy gehört zu den wenigen Schauspielerinnen ihrer Generation, die schon damals kein Problem mit dem Nebeneinander von TV- und Kinoprojekten hatten, das heute fast schon zum guten Ton gehört. Zu ihren jüngeren Arbeiten gehören die wegweisende Serie „Six Feet Under – Gestorben wird immer“, in der sie genauso zur Stammbesetzung zählte wie in „Body of Proof“, „Call me Fitz“ oder aktuell „Odd Mom out“. 
Zusätzlich zu der Ehrung mit einem Stern auf dem OLB Walk of Fame, ehrte das Filmfest Cassidy mit einem Tribute und sie stellte gemeinsam mit Regisseur Dennis Hauck den Neo-Noir Thriller „Too late“ im Rahmen der Filmfest Gala vor.
Zitate: „Die Schöne und das Biest – Sie ist beides

2014 – Sean Young

Der Glanz ihrer wichtigsten Rolle strahlt noch immer. Gleich zu Beginn ihrer Hollywoodkarriere übernahm sie als Android „Rachel“ die Hauptrolle neben Harrison Ford in Ridley Scotts Neo-Noir-Meisterwerk und Kult-Klassiker „Blade Runner“, der bis heute zu den wichtigsten Sciencefiction-Referenzen der Filmgeschichte gilt. Über Nacht wurde sie damit zu einem der begehrtesten Stars der Traumfabrik und spätestens an der Seite von Kevin Costner in „No Way Out“ zu einer der berühmtesten Femme Fatales der 80er Jahre. Doch auch ihr komisches Talent stellte sie zahllose Male unter Beweis, ob nun in Ivan Reitmans Kultkomödie „Ich glaub mich knutscht ein Elch“ oder in den 90ern an der Seite von Jim Carrey in „Ace Ventura: Pet Detective“. Zu ihren jüngsten Projekten gehören unter anderem Filme an der Seite von Stephen Baldwin (John A. Gallaghers „The Networker“) oder John Cusack und Famke Jansen („Kickback“) und war 2017 in der Fortsetzung des Films Blade Runner zu sehen. 

 

 

2013 – Veronica Ferres

Veronica Ferres ist aus der deutschen Kino- und Fernsehlandschaft nicht mehr wegzudenken. Dabei begann sie ihre Karriere im Theater, bevor sie sich der Filmbranche zuwandte und sie bereits 1988 in dem Film „Die Geierwally“ von Walter Bockmayer ihr Kinodebüt feierte. Ebenso erfolgreich wie auf der großen Leinwand präsentiert sich Veronica Ferres in Fernsehfilmen und –Serien, wie 1998 in ihrer Hauptrolle in dem ZDF-Zweiteiler „Eine ungehorsame Frau“, für dessen Performance sie von der Kritik gefeiert wurde. Für ihre Darstellung von Marlene erhielt sie eine Nominierung für den Adolf-Grimme Preis und gewann eine Goldene Kamera.  Es folgten zahlreiche weitere Nominierungen und Auszeichnungen, darunter auch eine Auszeichnung mit dem Deutschen Fernsehpreis für ihr Spiel in „Die Frau vom Checkpoint Charlie“ und gleich zwei Bambis. Doch auch international ist sie keine Unbekannte. So spielte sie bereits mehrmals in internationalen Produktionen an der Seite von internationalen Schauspielgrößen wie John Malkovich, William Dafoe, Simon Pegg, Christopher Plummer, Rosamunde Pike und Nicolas Cage. Zuletzt war sie international in dem Kinofilm „Salt and Fire“ neben Michael Shannon unter der Regie des Ausnahmetalents Werner Herzog auf der Leinwand zu sehen. 

 

 

2012 – Mira Sorvino

Die preisgekrönte Schauspielerin Mira Sorvino gehört zu den vielseitigsten Talenten Hollywoods. Sie ist Schauspielerin, Produzentin, setzt sich als UN Goodwill-Botschafterin und mit Amnesty International für Menschrechte ein. Bevor sie sich auf ihre Hollywoodkarriere konzentrierte, machte Sie einen Harvard-Abschluss in Sinologie und lebte ein Jahr in China. Ihr großer Durchbruch kam mit Woody Allens „Mighty Aphrodite“ - mit einem Oscar, einem Golden Globe und den Critic’s Choice Award für ihre Leistung. Es folgten ihre beindruckenden Auftritte als Ikone Marilyn Monroe in „Norma Jean & Marilyn“ und Guillermo del Toros wegbereitendes Hollywooddebüt „Mimic“. Des Weiteren war sie zu sehen in „Romy und Michele’s Hight School Reunion“, in Paul Austers Spielfilmdebüt „Lulu on the Bridge“ oder in Spike Lees  „Summer of Sam“. Eine weitere  Golden Globe-Nominierung bekam sie für ihren Part in der gefeierten Miniserie „Human Trafficking“. 2012 präsentierte sie in Oldenburg ihren Film „Union Square“ und war Jury-Präsidentin einer erstmals rein weiblichen Jury für den German Independence Award in der Kategorie Bester Deutscher Film. 

2011 – Matthew Modine

Matthew Modine hat mit den größten Regisseuren des Filmbusiness wie Oliver Stone, Robert Altman und Stanley Kubrick  zusammengearbeitet. Seinen großen Durchbruch feierte der amerikanische Schauspieler und Regisseur in der Hauptrolle des oscarnominierten Kriegsfilms „Full Metal Jacket“ von Kultregisseur Stanley Kubrick. In dem mehrfach ausgezeichneten Film „Birdy“ von Alan Parker verarbeitet er als Hauptfigur seine traumatischen Kriegserlebnisse aus Vietnam. Neben seinen Kollegen Al Pacino, Dennis Quaid, Cameron Diaz und Jamie Foxx glänzte Modine in dem Film „Any Given Sunday“. Er gewann bereits einen Golden Globe Award und den Volpi Cup für die beste schauspielerische Leistung beim Filmfestival in Venedig. Um nach Oldenburg zu kommen, nahm sich Matthew Modine extra eine kurze Auszeit vom Dreh der Batman-Verfilmung „The Dark Knight Rises“. 2011 übernahm Matthew Modine den Jury-Vorsitz und präsentierte seinen Kurzfilm „Jesus was a Commie“

 

 

2010 – Deborah Kara Unger

Deborah Kara Unger, die als erste Kanadierin beim australischen National Institute of Dramatic Arts studierte, feierte ihr Debüt an der Seite von Russel Crowe in »Blood Oath« Seit ihrer Rolle in Cronenbergs kontroversem und obsessivem Meisterwerk „Crash“ gehört Deborah Kara Unger zu den großen Hollywood-Stars in der Filmbranche. Sie spielte mit Michael Douglas in David Finchers „The Game“, neben Al Pacino in „88 Minutes“, mit Mel Gibson in „Payback“ oder an der Seite von John Travolta in „Love Song For Bobby Long“. Darüber hinaus drehte sie mit David Lynch und stand für seine erfolgreiche Serie „Hotel Room“ vor der Kamera. Für „Emile“ gewann Deborah Kara Unger den Geraldine Page Award, für „Sunshine“ sowie „Between Strangers“ wurde sie für den Genie Award – dem kanadischen Oscar - nominiert. Beim Filmfest Oldenburg übernahm Deborah Kara Unger 2010 den Jury-Vorsitz und präsentierte Raul Inglis´ Thriller „Takedown“ während der Filmfest-Nacht. Damit ist sie die erste weibliche Schauspielerin, die einen Star auf dem Walk of Fame in Oldenburg erhielt. Ein Jahr später strahlte sie neben Martin Sheen in Emilio Estevez’s „The Way“ und drehte 2017 mit Filmfest Tribute Nicolas Cage „Vengeance - Pfad der Vergeltung“. 

 

2009 – Peter Lohmeyer

Peter Lohmeyer besuchte die Schauspielschule in Bochum. Er arbeitete mit Regisseuren wie Robert Wilson, Werner Schroeter und Katharina Thalbach am Theater. Seine ersten großen Erfolge auf der Kinoleinwand hatte er in Dominik Grafs „Spieler“ und „Tiger, Löwe, Panther“. Weitere wichtige Filme, in denen er als Schauspieler wirkte, waren „Bunte Hunde“, „Die Mutter des Killers“, „Kleines Tropikana“ oder „Vineta“, der 2006 das Filmfest Oldenburg eröffnete. Für „Das Wunder von Bern“ gewann er 2004 den Publikumspreis beim Deutschen Filmpreis als bester Darsteller. Bei dem 99euro-films Projekt des Filmfest Oldenburg führte er erstmals Regie. 1994 gründete er seine Produktionsfirma Glückauf Film. Dem Filmfest Oldenburg ist er von Beginn an eng verbunden und gehörte hier in Oldenburg schon lange vor seinem großen Durchbruch mit „Das Wunder von Bern“ zu den unumstrittenen Publikumslieblingen. Seine Liebe zu den Außenseitern des Kinos dokumentiert er immer wieder in der Wahl seiner Rollen ebenso wie in seinen unnachahmlichen Darstellungen.

 

 

2008 – Seymour Cassel

Seymour Cassel gilt als eine der großen Schauspiel-Ikonen und arbeitete mit bedeutenden Regisseuren wie Nicolas Roeg, Dennis Hopper, Warren Beatty oder Barry Levinson zusammen. Nach seinem Schauspielstudium brillierte er in vielen Rollen seines langjährigen Weggefährten John Cassavetes. Bereits 1969 erhielt er für die Verkörperung des Chet in "Faces" eine Oscarnominierung. Für seine Rolle in der Komödie "In the Soup - Alles Kino" gewann Cassel 1992 den Sonderpreis des Sundance Festivals. 1993 spielte er an der Seite von Robert Redford in "Ein unmoralisches Angebot". 1998 wurde Seymour mit einem Tribute beim Internationalen Filmfest Oldenburg geehrt und nur ein Jahr später,1999, wurde Cassel für sein Lebenswerk mit einem Preis des Malibu Film Festivals ausgezeichnet, 2003 folgte ein Preis des Rhode Island International Film Festivals. Seymour Cassel ist nicht nur als Schauspieler aktiv, er inszeniert auch selber am Theater. "Ich liebe es, Schauspieler zu führen, ihnen als Regisseur auf die Sprünge zu helfen", bekannte er in einem Interview. Der routinierte Schauspieler glänzte auch in Fernsehproduktionen: Zehn Jahre lang wirkte er beispielsweise in der Serie "Unter Verdacht" mit, in der er als Mickey Schwartz überzeugte. Der Reiz an der Produktion von Independentfilmen mitzuwirken, besteht für den langjährigen Freund des Filmfests Oldenburg darin, "die Freiheit zu haben, Eigenes zu tun, in das niemand hineinredet", wie Cassel in einem Interview erklärte. "Du kannst du aus dem Moment heraus reagieren, ohne dass irgendjemand ständig deine Dialoge checkt." Da kaum ein Schauspieler mehr für Leidenschaft und Liebe für das unabhängige Filmemachen steht als Stacy Keach, ist er der perfekte Namensgeber für den Seymour Cassel Award, mit dem Schauspieler_innen seit 2012 im Rahmen der Preisverleihung des Internationalen Filmfest Oldenburg geehrt werden. 

 

2007 – Stacy Keach

Der amerikanische Schauspieler Walter Stacy Keach Jr., Jahrgang 1941, hat nach seinem Schauspielstudium in Berkeley, Yale und London zunächst als Bühnendarsteller auf sich aufmerksam gemacht. Weltberühmt wurde Stacy Keach als Privatdetektiv „Mike Hammer“. Mit seiner Rolle in John Hustons „Fat City“ gelang ihm 1972 auch beim Film der große Durchbruch. Zu den Höhepunkten seines Schaffens gehört die Auszeichnung mit dem Golden Globe 1988 für seine Hauptrolle in der TV-Produktion „Hemingway“.  Noch immer gehört er zu den renommiertesten Bühnendarstellern Nordamerikas und ist aus der internationalen Film- und Fernsehlandschaf nicht mehr wegzudenken. Als Theaterschauspieler gilt er für viele in den USA als herausragender Darsteller klassischer Rollen, er war nach John Barrymore und Walter Hampton in den 20er und 30er Jahren der erste amerikanische Schauspieler, der den Hamlet am Broadway spielte. Seine brillante Shakespeare Interpretationen brachten ihm den Ruf ein, der amerikanische Lawrence Oliver zu sein. Umso stolzer war das Filmfest, dass Keach 2015 eine Adaption eines Shakespeares-Monologs aus „Henry IV“ für den Trailer des Internationalen Filmfest Oldenburg zum Besten gab. 2007 war Stacy Keach auch Jury Präsident des German Independence Award- Kategorie Bester Deutscher Film und Tribute.
Zitate: John Huston, Regisseur “Fat City” über Keach: „He is not just a star, he is a constellation. The audience will come to see whatever character he portrays.” 

 

 

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