Ratgeber

Zahlen auf der Reise: der Mix macht‘s

Am 09.05.2018 veröffentlicht von der Blog-Redaktion der OLB

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Fremdwährung: Sorten am besten online bestellen

Sommer, Palmen, Sonnenschein: Wenn der Urlaub naht, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Neben der allseits bekannten Frage „Was packe ich ein und was nicht?“ stellen sich gerade bei Reisen in Nicht-Euro-Länder auch Finanz-Fragen wie: Nehme ich Bargeld mit? Wenn ja, wie viel? Und wo bekomme ich das ausländische Geld (in der Fachsprache „Sorten“ genannt) her? – Hier gibt’s die passenden Antworten.

Soll ich Bargeld mitnehmen oder nur die Kreditkarte?

Wie so oft im Leben, ist ein Mittelweg ratsam. Verlassen Sie sich bei einer Reise ins Ausland nie auf ein Zahlungsmittel, beispielsweise ihre Kreditkarte. Ist die weg, haben Sie Stress und Ärger, auf den Sie in den Ferien gut verzichten können. In Ihre Reisekasse gehört daher am besten Dreierlei: Erstens Ihre girokarte (Maestro), zweitens eine Kreditkarte wie Mastercard oder Visa Card – und drittens etwas Bargeld. Schließlich möchten Sie in den ersten Minuten, Stunden oder Tagen am Urlaubsort nicht händeringend Geldautomaten oder Wechselstuben suchen, sondern die Taxifahrt, das erste Eis oder zwei Milchkaffee am Strand locker aus dem Portemonnaie bezahlen können. 

Wie viel Bargeld ist angemessen?

Auf diese Frage gibt es zwar keine allgemeingültige Antwort, aber immerhin eine Faustregel: Nehmen Sie nicht mehr als ein Drittel Ihres Reisebudgets in bar mit. Wenn Sie es verlieren oder das Pech haben, Opfer eines Taschendiebstahls zu werden, ist es unwiederbringlich weg. Freilich können Sie auch Ihre Kreditkarte verlieren – für die Sie indes schnellstmöglich Ersatz bekommen. Wichtig dabei: Lassen Sie Ihre Kreditarte bei Verlust umgehend sperren, denn erst im Anschluss an diese Meldung sind Sie von der Haftung befreit. Bis dahin haften Sie bei Mastercard bzw. Visa Card mit maximal 50 Euro.

Sollte ich Geld nicht lieber direkt im Urlaubsland wechseln? 

Prinzipiell spricht nichts gegen Geldwechsel im Ausland. Bedenken Sie aber, dass Banken in einigen Ländern nicht auf Geldwechsel spezialisiert sind. Außerdem kann die Suche nach Wechselstuben gerade in entlegenen Gegenden mitunter wertvolle Urlaubszeit verschlingen. Ganz wichtig: Wechseln Sie auch in größter Eile niemals Geld bei Privatpersonen, die Ihnen auf der Straße einen vermeintlich außerordentlich guten Kurs anbieten. In der Hoffnung auf ein vorteilhaftes Geschäft wurde schon so mancher Reisende mit Falschgeld betrogen oder gar in eine Seitenstraße gedrängt und um seine Urlaubskasse gebracht.

Kann ich mit meiner Giro- oder Kreditkarte im Ausland Geld abheben?

Mit Ihrer girocard können Sie weltweit an knapp 1.000.000 Automaten, die mit dem Maestro-Logo versehen sind, Geld abheben. Ähnlich viele Automaten stehen Ihnen mit der Mastercard oder Visa Card zur Verfügung. Für beide Services fallen im Ausland (überschaubare) Kosten an. Gleiches gilt fürs Bezahlen per Kreditkarte außerhalb der Euro-Länder an der Laden- oder Restaurant-Kasse: Hier beträgt die Gebühr der girocard 1 % des bezahlten Betrags (mindestens 77 Cent, höchstens 3,83 Euro), bei Kreditkarten in Nicht-Euro-Ländern liegt sie ebenfalls bei 1,5 %.

Bekomme ich in Deutschland die Fremdwährung sofort am Schalter?

Sagen wir so: Es ist schwieriger als zum Beispiel vor 20 Jahren, Sorten zu bekommen. Mit der Ausbreitung der Eurozone sank die Zahl der Urlauber, die für Ihre Reise Fremdwährungen benötigen. Zudem machten Kreditkarten es einfacher, im Ausland Geld zu bekommen. Viele Banken reagierten auf diese Entwicklungen – und halten nur noch ein Minimum an Sorten in ihren Filialen vor. Einfach zum Bankschalter zu gehen und 1000 Euro beispielsweise in US-Dollar umzutauschen, funktioniert daher nicht mehr ohne weiteres. Selbst gängige Zahlungsmittel müssen mittlerweile vorbestellt werden.

Welche Alternativen gibt es?

Die Alternative zum Gang an den Schalter finden Sie heutzutage wie so oft – im Internet! Zahlreiche Banken bieten Ihnen den Service, per Klick Sorten zu bestellen. So auch die OLB: Im Rahmen des Onlinebankings haben Sie die Option, Sorten für bis zu 1000 Euro zu bestellen. Nach wenigen Tagen erhalten Sie Ihr Reisezahlungsmittel per Post an Ihre Wunschadresse geliefert, selbstverständlich mit versichertem Versand. Das ist in Zeiten hektischer Urlaubsvorbereitungen ein willkommener Komfort. Aktuell bietet die OLB Ihnen an, Fremdwährungen für Reisen in folgende Länder online zu ordern:

  • USA (Dollar)
  • England (Pfund)
  • Kanada (Dollar)
  • Schweiz (Franken)
  • Australien (Dollar)
  • Dänemark (Krone)
  • Schweden (Krone)
  • Norwegen (Krone)

Fazit: Etwas Bargeld mitnehmen – und Sorten am besten online ordern

Bargeld, Kredit- und girokarte, Reiseschecks: Der Mix macht’s bei einer weiten Reise ins Ausland. Verlassen Sie sich nicht auf ein Zahlungsmittel, sondern splitten Sie Ihr Urlaubsbudget auf verschiedene Zahlungsmittel auf. Und nutzen Sie den Service, den Ihnen Banken wie die OLB bieten: Online Sorten zu ordern, erspart Ihnen den (womöglich noch vergeblichen) Gang zum Schalter. Darüber hinaus finden Sie endlich mal Geld in Ihrem Briefkasten vor – was ja auch nicht so oft der Fall ist. Der richtige Start in einen erholsamen Urlaub!

 

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