Ratgeber

Geldabheben: Keiner muss für Bargeld bezahlen!

Am 20.06.2018 veröffentlicht von der Blog-Redaktion der OLB

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Gebühren fürs Geldabheben? Nein, danke!

Ob hart erarbeitet oder geduldig erspart: Das Geld auf Ihrem Girokonto gehört Ihnen und niemandem sonst. Wenn Sie es in bar beanspruchen, sollten Sie keine Gebühren am Automaten bezahlen. Hier daher einige Tipps, wie Sie immer genügend Bargeld im Portemonnaie haben, ohne in die Verlegenheit zu kommen, fürs Abheben bezahlen zu müssen. Zunächst geht es dabei um den „CashPool“ – und nein, das ist kein Schwimmbecken voller Bargeld …

Was ist der CashPool?

Schon die drei Musketiere fuhren mit dem Wahlspruch „Einer für alle, alle für einen!“ sehr gut. Nach demselben Motto wie Aramis, Athos und Porthos haben sich viele größere und kleinere Banken zusammengeschlossen, um ihren Kunden mehr Service zu bieten. Der Verbund trägt den Namen CashPool, auch die OLB ist dabei. Für Sie bedeutet Cashpool vor allem: kostenloses Abheben von Bargeld quer durch die Republik. Denn so wie die OLB den Kunden von Sparda-Bank, Targobank oder Santander das kostenlose Geldabheben an OLB-Automaten ermöglicht, können OLB-Kunden sämtliche Sparda-, Targobank- oder Santander-Geldautomaten gebührenfrei nutzen. Insgesamt haben Sie nach diesem Prinzip Zugriff auf 3.200 Automaten in ganz Deutschland.

So finden Sie Cashpool-Geldautomaten

Mal angenommen, Sie wohnen in Oldenburg und Umgebung – dann wissen Sie, wo die OLB-Geldautomaten stehen, an denen Sie kostenlos Geld ziehen können. Was aber, wenn Sie nach München oder Köln reisen? Tja, dann stehen Ihnen nicht nur die Automaten der CashPool-Mitglieder Merkur Bank bzw. Pax-Bank zur freien Verfügung – Sie werden darüber hinaus bequem dorthin navigiert: Einfach die OLB App herunterladen, darin nach dem nächsten CashPool-Automaten suchen – und zielsicher zum kostenlosen Bargeldabheben leiten lassen. Alternativ können Sie auf der CashPool-Webpräsenz Ihren Standort eingeben, schon sehen Sie auf einen Blick die nächstgelegenen CashPool-Automaten.

Kostenlos Bargeld abheben per Kreditkarte

Was aber, wenn der nächste CashPool-Automat nicht auf Ihrem eingeschlagenen Weg liegt, Sie aber trotzdem das Portemonnaie zeitnah wieder auffüllen müssen? Dann greifen Sie einfach zu Ihrer Mastercard oder Visa Card, die Sie als Inhaber eines OLB-Girokontos in diversen Varianten erhalten. Erst kürzlich wurde die Option auf kostenlose Bargeldauszahlungen verdoppelt: Statt zwölf können Sie nun pro Jahr 24 Mal im In- und Ausland gratis Geld ziehen. (Kleine Ausnahmen: Wenn an Geldautomaten nur die Mastercard akzeptiert wird, darf die entsprechende Bank für Abhebungen mit anderen Kreditkarten ein Entgelt verlangen, das vorab angezeigt wird. Im Ausland fallen zudem bei Währungsumrechnungen 1,5 % Gebühren an.) Wichtige Info, damit es Ihnen im entscheidenden Moment an nichts mangelt: Genau wie bei Ihrer normalen girocard benötigen Sie fürs Geldabheben an Automaten Ihre Kreditkarten-PIN.

Super, diese Märkte!

Abschließend eine weitere Möglichkeit, kostenlos Bargeld zu bekommen: Immer mehr Verbraucher-, Super- und Baumärkte oder Tankstellen bieten Kunden die Option, für Einkäufe nicht nur per girocard zu bezahlen – sondern ab einer bestimmten Kaufsumme zusätzlich Bargeld zu bekommen. Konkreter Ablauf: Aufschnitt, Marmelade, Getränke und Kaugummis kosten zusammen 35 Euro, Sie sagen an der Kasse, dass Sie 65 Euro in bar benötigen. Dann werden von Ihrem Konto 100 Euro abgebucht, während Sie die benötigten 65 Euro direkt auf die Hand erhalten. Alles ohne Gebühren! Ein ausgezeichneter Service der Supermärkte, den Sie bei Bedarf nutzen sollten.

Fazit: Gebührenzahlen ist nicht nötig!

Die Überschrift dieses Artikels trifft es bereits gut: „Gebühren fürs Geldabheben? Nein, danke!“ – Als OLB-Kunde stehen Ihnen dank des CashPools 3.200 Automaten im ganzen Land zur Verfügung, um gratis Geld zu ziehen. Das geht außerdem per Kreditkarte oder an der Supermarkt-Kasse. Genügend Möglichkeiten also, um Gebühren für Bargeld zu vermeiden. Hilfreich ist auch vorausschauendes Handeln am Geldautomaten: Erst mal nur 50 Euro zu ziehen, obwohl der Zoobesuch mit der Familie oder Essengehen mit Freunden ansteht, klingt erst mal nach lobenswerter Sparsamkeit. Allerdings kann die Konsequenz darin bestehen, dass Sie mangels Alternativen später am Tag doch an einem Nicht-CashPool-Geldautomaten stehen und sich ärgern, weitere 50 Euro gegen Gebühr ziehen zu müssen. Dann lieber direkt 100 Euro nehmen – und die gesparten Gebühren-Euro in Eis für die Kinder oder ein schönes Dessert investieren.

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