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dpa-AFX: WDH: Hella rechnet mit anhaltend schwierigem Umfeld - 2025er-Prognose bestätigt

(Ende des ersten Absatzes wurde klargestellt, dass das Sparprogramm im
Februar 2024 aufgelegt wurde.)

LIPPSTADT (dpa-AFX) - Der Scheinwerferhersteller Hella
rechnet wegen des schwierigen Umfelds weiter mit einem Umsatzrückgang in diesem
Jahr. "Das erste Halbjahr ist bislang sehr solide für uns verlaufen. Allerdings
sehen wir nach wie vor hohe Unsicherheiten im Automobilumfeld und rechnen auch
mittelfristig nicht mit einer weitreichenden Markterholung", sagte Konzernchef
Bernard Schäferbarthold bei der Vorlage der Halbjahreszahlen am Freitag in
Lippstadt. Um den Konzern für die Transformation der Branche zu rüsten, hatte er
Anfang Februar 2024 ein umfangreiches Sparprogramm aufgelegt, mit dem die Kosten
deutlich gedrückt werden sollen.

In den ersten sechs Monaten ging der Umsatz vor allem wegen des starken Euro
im Jahresvergleich um 1,3 Prozent auf knapp 4,0 Milliarden Euro zurück -
währungsbereinigt betrug der Rückgang 0,4 Prozent.

Das operative Ergebnis fiel um etwas mehr als vier Prozent auf 237 Millionen
Euro. Dementsprechend sank die Marge um 0,2 Prozentpunkte auf 6,0 Prozent. Im
laufenden Jahr rechnet Hella weiter mit einem um Währungseffekte bereinigten
Umsatz zwischen 7,6 und 8,0 Milliarden Euro liegen; bei der Marge peilt Hella
noch immer 5,3 bis 6,0 Prozent an.

2024 hatte Hella etwas mehr als acht Milliarden Euro umgesetzt und dabei
eine operative Marge von 5,6 Prozent erzielt. Hella ist eine Tochter des
französischen Konzerns Forvia , der fast 82 Prozent hält. Die
Hella-Aktie ist wegen des Börsenwerts von fast zehn Milliarden Euro trotz des
vergleichsweise geringen Streubesitzes im MDax < gelistet./zb/mis

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