OLB-Stiftung prämiert nachhaltiges Planen und Bauen

  • Oldenburg, 15. Oktober 2021

Zusammenfassung

  • „OLB Preis für Architektur und Ingenieurbau 2021“ ausgeschrieben
  • Preisgeld auf insgesamt 18.000 Euro erhöht

Die OLB Stiftung sucht die Nachfolger der Kirche am Meer in Schillig, des Willy-Brandt-Platzes in den Havenwelten Bremerhaven, von Schuppen Eins in der Bremer Überseestadt, des Nahversorgungszentrums Oldenburg-Dietrichsfeld und des Gästehauses 6x6x6 in Bremen. Diese Projekte gewannen im Jahr 2015. Ab sofort können sich Architektinnen und Architekten, Ingenieurinnen und Ingenieure sowie die Verantwortlichen eines Bauvorhabens mit ihrem Projekt um den „OLB Preis für Architektur und Ingenieurbau 2021“ bewerben.

Seit der ersten Auflage im Jahr 1994 schreibt die OLB Stiftung diesen Preis regelmäßig aus, aktuell zum siebten Mal. „Unser Anliegen ist es, Anreize zu schaffen, um die Qualität eines Bauvorhabens in allen Schritten von der Planung bis zur Fertigstellung weiter zu fördern“, sagt Karin Katerbau, Vorsitzende der OLB-Stiftung. Damit der renommierte Preis seinerseits noch mehr Gewicht erfährt, hat die OLB Stiftung in diesem Jahr das zu vergebende Preisgeld um 20 Prozent auf insgesamt 18.000 Euro erhöht.

Bis zu sechs unterschiedliche Projekte können auf eine Auszeichnung hoffen. Nach Möglichkeit sollen dabei alle drei Fachsparten berücksichtigt werden:

  • Architektur / Städtebau: Neubau-, Umbau- und Sanierungsmaßnahmen, Bauen im Bestand und Denkmalpflege
  • Konstruktiver Ingenieurbau: Straßenbau, Verkehrsanlagen, Einrichtungen der Versorgung und Einrichtungen der Entsorgung
  • Landschaftsarchitektur und Freilandplanung: Freiflächen, Platzgestaltungen, Landschafts- und Gartengestaltung.

Bis spätestens Mittwoch, 15. Dezember 2021, können Bauvorhaben eingereicht werden, die im Zeitraum zwischen 1. Juni 2018 und 1. Mai 2021 im Weser-Ems-Raum, dem Kerngebiet der OLB-Stiftung, fertiggestellt und zur Nutzung übergeben worden sind. Nach intensiver Prüfung wählt die Jury im Frühjahr 2022 die Sieger aus; die Preisübergabe ist für April 2022 geplant. Zur Jury zählen Dipl.-Ing. Arch. Julia Tophof (Städtebauliche Entwicklungsplanerin, Berlin), Prof. Dr.-Ing. Rainer Hempel (Spezialist für Bauingenieurwesen, Tragwerksplanung und historische Bauten, Bonn), Prof. Dipl.-Ing. Cornelia Müller (Garten- und Landschaftsarchitektin, Berlin), Dipl.-Ing. Boris Schade-Bünsow (Chefredakteur der Architekturzeitschrift „Bauwelt“, Berlin) und Dr. Reinhard Spieler (Kunsthistoriker und Direktor des Sprengel Museums, Hannover). Relevante Auswahlkriterien sind neben konzeptionellen und funktionalen Schwerpunkten unter anderem die ökologische Qualität sowie die Gestaltung und Wahl des Materials. „Uns geht es insbesondere darum, nachhaltiges und in diesem Sinne wertvolles Planen und Bauen zu prämieren“, sagt Karin Katerbau.

Weitere Informationen unter www.olb.de/stiftung.