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Aktionäre stimmen Kapitalstärkung und Dividendenausschüttung zu

  • Oldenburg, 11. Mai 2016

Zusammenfassung

  • OLB erläutert auf Hauptversammlung strategische Schwerpunkte
  • Niedrige Zinsen sind Herausforderung für gesamte Kreditwirtschaft
  • Mit Zukunftsprogramm „OLB 2019“ hält die Bank Kurs

Hauptversammlung 2016

Patrick Tessmann, Vorstandsvorsitzender der OLB, erläuterte den Aktionären in seiner Rede auf der Hauptversammlung am 11. Mai 2016 die Geschäftsentwicklung der Bank.

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Das Niedrigzinsniveau als Kernrisiko für den Ertrag und die verschärften regulatorischen Anforderungen als Kostentreiber prägen die Geschäftsentwicklung aller Finanzinstitute. Auch die Oldenburgische Landesbank AG (OLB) spürt diese Einflüsse. „Die Regulatorik sorgt für erhöhte Ausgaben in einer Zeit, in der das Niedrigzinsniveau die Erträge verringert“, schilderte Patrick Tessmann, Vorstandsvorsitzender der OLB, die Wirkung. Dennoch konnte die Bank auf ihrer Hauptversammlung am Mittwoch, 11. Mai 2016, in Oldenburg von einem positiven Geschäftsverlauf 2015 berichten. Zudem erläuterte Patrick Tessmann den rund 1.000 Aktionären und Gästen die strategischen Schwerpunkte der OLB, insbesondere mit Blick auf das Zukunftsprogramm „OLB 2019“.

Die Aktionäre stimmten der Zahlung einer Dividende in Höhe von 0,25 Euro zu (Vorjahr: 0,25 Euro). Damit werden 30,9 Prozent des Bilanzgewinns an die Aktionäre ausgeschüttet (Vorjahr: 29,0 Prozent). Der für die Dividende relevante und auf Grundlage des Handelsgesetzbuches (HGB) berechnete Bilanzgewinn lag mit 18,8 Millionen (Mio.) Euro leicht unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 20,0 Mio. Euro). Vor diesem Hintergrund folgten die Aktionäre ebenfalls dem Vorschlag, 13,0 Mio. Euro aus dem Bilanzgewinn den Gewinnrücklagen zuzuführen. Damit kann die Bank ihre Substanz durch Gewinnthesaurierung weiter stärken. Dies ist für die OLB essentiell, um das Wachstum der Firmen- und Privatkunden in der Region bei steigenden regulatorischen Eigenkapitalanforderungen auch künftig eng begleiten zu können.

 Wie berichtet hatte die OLB das nach den Vorgaben der International Financial Reporting Standards (IFRS) ausgewiesene Vorsteuerergebnis per 31. Dezember 2015 gegenüber Vorjahr um rund 30 Prozent auf 46,1 Mio. Euro verbessert (Vorjahr: 34,7 Mio. Euro). Patrick Tessmann bewerte den Abschluss als gutes Ergebnis in einem schwierigen Umfeld. Er dankte den Aktionären für ihre Verbundenheit, den Mitarbeitern für ihr Engagement und nicht zuletzt den Kunden für ihr Vertrauen und den Wunsch, mit der OLB Geschäfte zu machen.

 So war das Kundengeschäft der Bank auch im Jahr 2015 erfolgreich. Allein im Bereich der Baufinanzierungen hat die OLB im vergangenen Jahr mit einem Brutto-Neugeschäft in Höhe von 700 Mio. Euro den Menschen zu Wohneigentum verholfen (Vorjahr: 600 Mio. Euro). Etwa 150 Baufinanzierungsanträge sind dafür pro Woche genehmigt worden. Mit neuen Investitionsdarlehen in einem Gesamtvolumen von 730 Mio. Euro unterstützte die Bank Unternehmer und Freiberufler in der Region (Vorjahr: 815 Mio. Euro).

 Das anhaltende Niedrigzinsumfeld benannte Patrick Tessmann als „Herausforderung, die an Schärfe weiter zunehmen wird“. Dass die Bank ihren Zinsüberschuss nach 237,2 Mio. Euro im Vorjahr dennoch per 31. Dezember 2015 leicht auf 239,1 Mio. Euro ausbauen konnte, lag an einem Sonderertrag aus einer Beteiligung an einem Finanzdienstleister in Höhe von 10,3 Mio. Euro.

 Im Provisionsgeschäft der Regionalbank ragte neben dem Versicherungs-, Bauspar- und Immobiliengeschäft die Vermögensverwaltung heraus. Das Brutto-Neugeschäft in der Vermögensverwaltung konnte mit 145 Mio. Euro gegenüber Vorjahr mehr als verdoppelt werden. Insgesamt verringerte sich der Provisionsüberschuss dennoch im Wesentlichen wegen des Verkaufs der Münsterländische Bank Thie & Co. KG auf 66,9 Mio. Euro (Vorjahr: 70,9 Mio. Euro).

 Mit einem Kreditvolumen etwa auf Vorjahresniveau in Höhe von 10,2 Milliarden (Mrd.) Euro war die OLB wieder zuverlässiger Finanzierungspartner des Mittelstands und der Privatkunden in Weser-Ems. Die Kundeneinlagen beliefen sich auf 7,4 Mrd. Euro (Vorjahr: 8,0 Mrd. Euro). Während die Geldanlagen der Privatkunden zunahmen, wirkten sich im Firmenkundengeschäft großvolumige Einzeldispositionen aus. Der laufende Personalaufwand reduzierte sich auf 143,7 Mio. Euro (Vorjahr: 153,5 Mio. Euro). Der Sachaufwand ging auf 83,5 Mio. Euro zurück (Vorjahr: 84,4 Mio. Euro). Die Risikovorsorge verringerte sich auf 36,3 Mio. Euro (Vorjahr: 39,0 Mio. Euro).

Die Bilanzsumme belief sich zum 31. Dezember 2015 auf 13,6 Mrd. Euro (Vorjahr: 14,1 Mrd. Euro). Im Wesentlichen durch die Gewinnthesaurierung des Vorjahres konnte die Kernkapitalquote auf 10,8 Prozent verbessert werden (Vorjahr: 10,3 Prozent).

Zu Beginn des laufenden Geschäftsjahres hat sich die Niedrigzinssituation infolge der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank nochmals spürbar verschärft. Die Zinsen sanken stärker ab als zum Zeitpunkt der Jahresplanung anzunehmen war. „Damit steigt der Druck auf den Zinsüberschuss als unserer wesentlichen Ertragsquelle weiter an“, sagte Patrick Tessmann. Umso elementarer ist es für die OLB, die Beratung deutlich zu fokussieren und die Auswirkungen der niedrigen Zinsen für die Kunden zu beleuchten – von positiven Effekten wie bei der Baufinanzierung bis zu kritischen Auswirkungen wie bei der Altersvorsorge. „Man muss viele Themen angesichts der niedrigen Zinsen ganz anders betrachten als bisher. Hierbei begleiten wir unsere Privatkunden und Unternehmer in der Region mit kompetenter Beratung“, sagte Patrick Tessmann.

„Die Beratung ist das Herzstück der OLB“, bekräftigte der Vorstandsvorsitzende auch mit Blick auf das Zukunftsprogramm „OLB 2019“. Wie berichtet investiert die Bank 30 Mio. Euro in Beratung und Vertrieb sowie in die weitere Digitalisierung von Produkten und Abläufen, um auch für digitalaffine Kunden ein bedarfsgerechtes Angebot zu liefern. In allen Bereichen will die Bank schneller, einfacher und verständlicher werden. Dies flankiert den Fokus auf die Beratung, denn durch verringerte Komplexitäten erhalten die Kundenbetreuer noch mehr Zeit für die persönlichen Gespräche mit ihren Kunden.

Die Bank setzt ihre Strategie fort, in den Wachstumsfeldern Marktanteile zu erhöhen und intensiviert zugleich ihre Anstrengungen, die Auswirkungen des Niedrigzinsumfelds abzumildern. „Wir müssen schlanker werden und weiter wachsen“, sagte Patrick Tessmann, der in der OLB zum 150. Jubiläum im Jahr 2019 noch mehr als bisher den kompetenten Partner für Wirtschaft und Privatkunden in Weser-Ems sieht.

Für das laufende Geschäftsjahr bestätigte die OLB ihre Ergebnisprognose. Insgesamt geht die Bank für das Geschäftsjahr 2016 von einem leichten Rückgang des IFRS-Vorsteuerergebnisses aus, insbesondere da eine Wiederholung des im vergangenen Jahr erhaltenen Sonderertrags nicht erwartet werden kann. Durch die besondere Belastung aufgrund strengerer Bewertungsvorschriften ist auch nach HGB ein Absinken des Vorsteuerergebnisses zu erwarten.

Der Auftakt ins neue Jahr war solide. Die Geschäftsentwicklung verlief in den ersten Monaten 2016 im Rahmen der Erwartungen. „Das Zukunftsprogramm 'OLB 2019' ist für uns der richtige Weg, um den anspruchsvollen Bedingungen zu begegnen“, sagte Patrick Tessmann, „wir sind davon überzeugt, die OLB so in schwierigem Fahrwasser weiterhin auf Kurs halten zu können.“

Den Mitschnitt der Rede des OLB-Vorstandsvorsitzenden Patrick Tessmann, Pressefotos und weitere Informationen zur Hauptversammlung finden Sie im Laufe des Tages im Internet auf der Seite www.olb.de/hauptversammlung.

Eine Neuerung der EU-Transparenzrichtlinie sieht vor, dass die Zwischenmitteilungen per 31. März und per 30. September des Geschäftsjahres entfallen können. Hiervon macht die OLB wie auf der Bilanzpressekonferenz angekündigt Gebrauch. Die nächste Finanzkommunikation ist somit der Zwischenbericht per 30. Juni 2016, den die OLB gemäß Finanzkalender am Freitag, 12. August 2016, veröffentlichen wird.

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