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Corporate News

  • 12.08.2016  -  Oldenburgische Landesbank mit gutem Halbjahresergebnis

    DGAP-News: Oldenburgische Landesbank AG
    Oldenburgische Landesbank mit gutem Halbjahresergebnis

    12.08.2016

    • Sondereffekte erhöhen Gewinn vor Steuern auf 24,9 Mio. Euro
    • Umfeld bleibt für gesamte Bankenbranche sehr herausfordernd

    Die Oldenburgische Landesbank AG (OLB) hat bei einem soliden operativen Geschäft im ersten Halbjahr 2016 von Sondereffekten profitiert. So stieg gemäß Rechnungslegung nach Handelsgesetzbuch (HGB) der Gewinn vor Steuern von 20,9 Millionen (Mio.) Euro im Vorjahr um 19 Prozent auf 24,9 Mio. Euro per 30. Juni 2016. Neuen Tiefständen beim Zinsniveau, größeren Schwankungen an den Aktienmärkten und gestiegenen regulatorischen Anforderungen standen Sondererträge aus Beteiligungen und ein gestiegenes Finanzanlageergebnis gegenüber. „In einem für die gesamte Bankenbranche sehr herausfordernden Umfeld sind wir damit im ersten Halbjahr 2016 gut gestartet“, sagt Patrick Tessmann, Vorstandsvorsitzender der OLB.

    Das Kreditvolumen erhöhte sich insgesamt um 1,4 Prozent auf 10,3 Milliarden (Mrd.) Euro (31. Dezember 2015: 10,2 Mrd. Euro). Erneut war die OLB verlässlicher Partner des regionalen Mittelstands. Neue Investitionsvorhaben vor allem ihrer Firmenkunden unterstützte die Bank mit Darlehen in Höhe von 452 Mio. Euro (Vorjahr: 297 Mio. Euro). Das Neugeschäft bei Baufinanzierungen konnte auch infolge der guten Baukonjunktur auf 427 Mio. Euro gesteigert werden (Vorjahr: 293 Mio. Euro). Vertriebliche Initiativen und modernisierte Abläufe zur beschleunigten Bearbeitung von Kreditanträgen trugen zu dieser Entwicklung bei.

    Das erfolgreiche Neugeschäft wirkte dem Rückgang des vom Niedrigzinsniveau belasteten Zinsüberschusses entgegen. Darüber hinaus verbuchte die OLB eine abschließende Sonderausschüttung in Höhe von 4,8 Mio. Euro aus der Beteiligung an einem Kartendienstleister. Damit belief sich der Zinsüberschuss insgesamt auf 119,5 Mio. Euro (Vorjahr: 117,5 Mio. Euro).

    Im Provisionsgeschäft zeigte sich, dass die Kunden angesichts unsicherer Finanz- und Kapitalmärkte im Wertpapiergeschäft zurückhaltend agierten. Hingegen konnte die OLB die Vermögensverwaltung im ersten Halbjahr 2016 um neun Prozent auf 551 Mio. Euro verwaltetes Vermögen ausbauen. Das Lebensversicherungsgeschäft entwickelte sich bei einem Wachstum von 22 Prozent erfolgreich. Die langfristige Anlage in Versicherungen und für die Altersvorsorge hatten daran wesentlichen Anteil. Insgesamt betrug der Provisionsüberschuss 35,6 Mio. Euro (Vorjahr: 35,9 Mio. Euro).

    Ursächlich für die Erhöhung der Sachkosten auf 48,8 Mio. Euro (Vorjahr: 45,9 Mio. Euro) waren neben der Umsetzung regulatorischer Anforderungen auch Investitionen in die Modernisierung der Bank. So hat die OLB ihren Internetauftritt unter www.olb.de neu überarbeitet, benutzerfreundlicher gestaltet, für mobile Endgeräte optimiert und um nachgefragte digitale Serviceleistungen erweitert: Kunden können jetzt ein Girokonto direkt online abschließen und sich hierfür innerhalb weniger Minuten bequem per Video-Chat legitimieren. Schritt für Schritt wird die OLB die online angebotene Produktpalette erweitern. Zudem wird die Bank in ihren Filialen für Kunden freie WLAN-Zugänge über EWE-OLB-Hotspots anbieten. „Mit unserem Zukunftsprogramm OLB 2019 sind wir auf einem gutem Weg. Wir schaffen auch digital noch mehr positive Kundenerlebnisse und fokussieren uns parallel auf die hohe Kompetenz in der Beratung als Herzstück der OLB“, sagt Patrick Tessmann.

    Bei den laufenden Gehaltsaufwendungen führte die sukzessive Umsetzung des angekündigten Stellenabbaus im Rahmen des Zukunftsprogramms OLB 2019 zu Kosteneinsparungen. Insgesamt belief sich der Personalaufwand auf 68,2 Mio. Euro (Vorjahr: 70,2 Mio. Euro). Durch eine im März 2016 in Kraft getretene gesetzliche Änderung des Zinsermittlungszeitraums für Pensionsrückstellungen nach HGB verbuchte die Bank einen einmaligen Bewertungsertrag und im Wesentlichen vor diesem Hintergrund einen verbesserten Saldo sonstiger betrieblicher Erträge und Aufwendungen in Höhe von 3,5 Mio. Euro (Vorjahr: -2,5 Mio. Euro).

    Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft betrug 19,3 Mio. Euro. Infolge der bereits erreichten Bevorsorgung des Schiffsportfolios fiel die weitere Nettorisikovorsorge hierzu mit 8,4 Mio. Euro planmäßig aus, im Firmenkundenbereich belief sich die Bevorsorgung auf 10,7 Mio. Euro. Die Risikovorsorge lag insgesamt im Rahmen der Erwartungen.
    Beim sonstigen Ergebnis verzeichnete die OLB einen deutlichen Anstieg auf 12,9 Mio. Euro (Vorjahr: 0,3 Mio. Euro). Ursächlich waren realisierte Kursgewinne, indem bestehende Positionen in langfristigen Wertpapieren abgegeben und durch höher verzinstes Kundenkreditgeschäft ersetzt wurden, sowie ein Gewinn in Höhe von 3,0 Mio. Euro im Zuge der Übernahme von Visa Europe Ltd. durch Visa Inc. aus der Einbringung der Anteile der OLB.

    Die Einlagen von Kunden erhöhten sich auf 7,5 Mrd. Euro (Vorjahr: 7,4 Mrd. Euro). Dabei standen insbesondere Sichteinlagen im Fokus, die um mehr als fünf Prozent auf 4,9 Mrd. Euro anstiegen.

    Nach Steuern ergab sich damit zum 30. Juni 2016 ein Halbjahresüberschuss von 18,1 Mio. Euro (Vorjahr: 12,1 Mio. Euro).
    Die Bilanzsumme erhöhte sich auf 13,9 Mrd. Euro (31. Dezember 2015: 13,8 Mrd. Euro). Die Kernkapitalquote stieg auf 10,9 Prozent (31. Dezember 2015: 10,8 Prozent). Die Gesamtkapitalquote verbesserte sich auf 14,2 Prozent (31. Dezember 2015: 13,9 Prozent). Diese robuste Kapitalbasis ist eine wichtige Grundlage für die Bank, um das Kreditvolumen ausbauen und damit in Zukunft das Wachstum ihrer Kunden begleiten zu können.

    Die Rahmenbedingungen werden für die gesamte Bankenbranche anspruchsvoll bleiben. Insbesondere das Ergebnis des britischen Referendums über den EU-Austritt im Juni 2016 deckte neue politische und wirtschaftliche Risiken in Europa auf. Ihre Kunden im Bereich der Im- und Exporteure hatte die OLB durch Absicherungen des Devisenkurses entsprechend vorbereitet. Von einer nachhaltigen Beeinträchtigung der Finanzstabilität in Europa im Zuge des sogenannten Brexit geht die Bank nicht aus. Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres erwartet die OLB infolge der nochmals forcierten expansiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank ein Zinsniveau, das sich nach wie vor auf niedrigstem Niveau bewegen und damit den Druck auf das Zinsergebnis verschärfen wird.

    Im bisherigen Jahresverlauf haben sich der Sonderertrag aus der Ausschüttung eines Finanzdienstleisters, ein Gewinn aus der Veräußerung der Beteiligung an Visa Europe Ltd. und der Effekt aus der Umstellung der Bewertung von Pensionsverpflichtungen positiv auf das Ergebnis ausgewirkt. Die geschäftliche Entwicklung im zweiten Halbjahr wird im Wesentlichen durch die Zinsentwicklung sowie die Entwicklung der Finanzmärkte und der Risikovorsorge geprägt. Die Entwicklung der Risikovorsorge ist unter anderem von den Charterraten in der Schifffahrt abhängig. Die Auswirkung auf die Bewertung des Schiffsportfolios und damit auch auf das Ergebnis wird turnusmäßig überprüft. Auf Basis des Halbjahresergebnisses sowie unter der Voraussetzung, dass die Risikovorsorge im Rahmen der Erwartungen bleibt und die Finanzmärkte zum Jahresende 2016 ein zur Jahresmitte vergleichbares Niveau zeigen, rechnet die OLB für das Gesamtjahr 2016 mit einem Gewinn vor Steuern, der auf Basis HGB über dem Vorjahresniveau liegt.

    Zur Art der Rechnungslegung:
    Beginnend mit dem Geschäftsjahr 2016 verzichtete die OLB auf die freiwillige Aufstellung eines Konzernzwischenabschlusses gemäß internationaler Rechnungslegung. Der Halbjahreszwischenabschluss wurde daher nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in Verbindung mit der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) aufgestellt.

    Diese Mitteilung enthält Aussagen über die erwartete zukünftige Geschäftsentwicklung der Oldenburgische Landesbank AG. Diese in die Zukunft gerichteten Aussagen basieren auf aktuellen Erwartungen, Schätzungen und Prognosen des Vorstands. Sie sind von einer Reihe von Annahmen abhängig und unterliegen bekannten und unbekannten Risiken, Unsicherheiten und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen wesentlich von jenen abweichen, die durch diese in die Zukunft gerichteten Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Oldenburgische Landesbank AG ist nicht verpflichtet, die in dieser Mitteilung enthaltenen, in die Zukunft gerichteten Aussagen periodisch auf den neuesten Stand zu bringen oder abzuändern, um Ereignisse oder Umstände zu reflektieren, die nach dem Datum dieser Mitteilung eintreten.

    Ende der Corporate News

  • 11.05.2016  -  Aktionäre stimmen Kapitalstärkung und Dividendenausschüttung zu

    DGAP-News: Oldenburgische Landesbank AG
    Aktionäre stimmen Kapitalstärkung und Dividendenausschüttung zu

    11.05.2016

    • Niedrige Zinsen sind Herausforderung für gesamte Kreditwirtschaft
    • OLB erläutert auf Hauptversammlung strategische Schwerpunkte
    • Mit Zukunftsprogramm „OLB 2019“ hält die Bank Kurs

    Das Niedrigzinsniveau als Kernrisiko für den Ertrag und die verschärften regulatorischen Anforderungen als Kostentreiber prägen die Geschäftsentwicklung aller Finanzinstitute. Auch die Oldenburgische Landesbank AG (OLB) spürt diese Einflüsse. „Die Regulatorik sorgt für erhöhte Ausgaben in einer Zeit, in der das Niedrigzinsniveau die Erträge verringert“, schilderte Patrick Tessmann, Vorstandsvorsitzender der OLB, die Wirkung. Dennoch konnte die Bank auf ihrer Hauptversammlung am Mittwoch, 11. Mai 2016, in Oldenburg von einem positiven Geschäftsverlauf 2015 berichten. Zudem erläuterte Patrick Tessmann den rund 1.000 Aktionären und Gästen die strategischen Schwerpunkte der OLB, insbesondere mit Blick auf das Zukunftsprogramm „OLB 2019“.

    Die Aktionäre stimmten der Zahlung einer Dividende in Höhe von 0,25 Euro zu (Vorjahr: 0,25 Euro). Damit werden 30,9 Prozent des Bilanzgewinns an die Aktionäre ausgeschüttet (Vorjahr: 29,0 Prozent). Der für die Dividende relevante und auf Grundlage des Handelsgesetzbuches (HGB) berechnete Bilanzgewinn lag mit 18,8 Millionen (Mio.) Euro leicht unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 20,0 Mio. Euro). Vor diesem Hintergrund folgten die Aktionäre ebenfalls dem Vorschlag, 13,0 Mio. Euro aus dem Bilanzgewinn den Gewinnrücklagen zuzuführen. Damit kann die Bank ihre Substanz durch Gewinnthesaurierung weiter stärken. Dies ist für die OLB essentiell, um das Wachstum der Firmen- und Privatkunden in der Region bei steigenden regulatorischen Eigenkapitalanforderungen auch künftig eng begleiten zu können.

    Wie berichtet hatte die OLB das nach den Vorgaben der International Financial Reporting Standards (IFRS) ausgewiesene Vorsteuerergebnis per 31. Dezember 2015 gegenüber Vorjahr um rund 30 Prozent auf 46,1 Mio. Euro verbessert (Vorjahr: 34,7 Mio. Euro). Patrick Tessmann bewerte den Abschluss als gutes Ergebnis in einem schwierigen Umfeld. Er dankte den Aktionären für ihre Verbundenheit, den Mitarbeitern für ihr Engagement und nicht zuletzt den Kunden für ihr Vertrauen und den Wunsch, mit der OLB Geschäfte zu machen.

    So war das Kundengeschäft der Bank auch im Jahr 2015 erfolgreich. Allein im Bereich der Baufinanzierungen hat die OLB im vergangenen Jahr mit einem Brutto-Neugeschäft in Höhe von 700 Mio. Euro den Menschen zu Wohneigentum verholfen (Vorjahr: 600 Mio. Euro). Etwa 150 Baufinanzierungsanträge sind dafür pro Woche genehmigt worden. Mit neuen Investitionsdarlehen in einem Gesamtvolumen von 730 Mio. Euro unterstützte die Bank Unternehmer und Freiberufler in der Region (Vorjahr: 815 Mio. Euro).

    Das anhaltende Niedrigzinsumfeld benannte Patrick Tessmann als „Herausforderung, die an Schärfe weiter zunehmen wird“. Dass die Bank ihren Zinsüberschuss nach 237,2 Mio. Euro im Vorjahr dennoch per 31. Dezember 2015 leicht auf 239,1 Mio. Euro ausbauen konnte, lag an einem Sonderertrag aus einer Beteiligung an einem Finanzdienstleister in Höhe von 10,3 Mio. Euro.

    Im Provisionsgeschäft der Regionalbank ragte neben dem Versicherungs-, Bauspar- und Immobiliengeschäft die Vermögensverwaltung heraus. Das Brutto-Neugeschäft in der Vermögensverwaltung konnte mit 145 Mio. Euro gegenüber Vorjahr mehr als verdoppelt werden. Insgesamt verringerte sich der Provisionsüberschuss dennoch im Wesentlichen wegen des Verkaufs der Münsterländische Bank Thie & Co. KG auf 66,9 Mio. Euro (Vorjahr: 70,9 Mio. Euro).

    Mit einem Kreditvolumen etwa auf Vorjahresniveau in Höhe von 10,2 Milliarden (Mrd.) Euro war die OLB wieder zuverlässiger Finanzierungspartner des Mittelstands und der Privatkunden in Weser-Ems. Die Kundeneinlagen beliefen sich auf 7,4 Mrd. Euro (Vorjahr: 8,0 Mrd. Euro). Während die Geldanlagen der Privatkunden zunahmen, wirkten sich im Firmenkundengeschäft großvolumige Einzeldispositionen aus. Der laufende Personalaufwand reduzierte sich auf 143,7 Mio. Euro (Vorjahr: 153,5 Mio. Euro). Der Sachaufwand ging auf 83,5 Mio. Euro zurück (Vorjahr: 84,4 Mio. Euro). Die Risikovorsorge verringerte sich auf 36,3 Mio. Euro (Vorjahr: 39,0 Mio. Euro).

    Die Bilanzsumme belief sich zum 31. Dezember 2015 auf 13,6 Mrd. Euro (Vorjahr: 14,1 Mrd. Euro). Im Wesentlichen durch die Gewinnthesaurierung des Vorjahres konnte die Kernkapitalquote auf 10,8 Prozent verbessert werden (Vorjahr: 10,3 Prozent).

    Zu Beginn des laufenden Geschäftsjahres hat sich die Niedrigzinssituation infolge der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank nochmals spürbar verschärft. Die Zinsen sanken stärker ab als zum Zeitpunkt der Jahresplanung anzunehmen war. „Damit steigt der Druck auf den Zinsüberschuss als unserer wesentlichen Ertragsquelle weiter an“, sagte Patrick Tessmann. Umso elementarer ist es für die OLB, die Beratung deutlich zu fokussieren und die Auswirkungen der niedrigen Zinsen für die Kunden zu beleuchten – von positiven Effekten wie bei der Baufinanzierung bis zu kritischen Auswirkungen wie bei der Altersvorsorge. „Man muss viele Themen angesichts der niedrigen Zinsen ganz anders betrachten als bisher. Hierbei begleiten wir unsere Privatkunden und Unternehmer in der Region mit kompetenter Beratung“, sagte Patrick Tessmann.

    „Die Beratung ist das Herzstück der OLB“, bekräftigte der Vorstandsvorsitzende auch mit Blick auf das Zukunftsprogramm „OLB 2019“. Wie berichtet investiert die Bank 30 Mio. Euro in Beratung und Vertrieb sowie in die weitere Digitalisierung von Produkten und Abläufen, um auch für digitalaffine Kunden ein bedarfsgerechtes Angebot zu liefern. In allen Bereichen will die Bank schneller, einfacher und verständlicher werden. Dies flankiert den Fokus auf die Beratung, denn durch verringerte Komplexitäten erhalten die Kundenbetreuer noch mehr Zeit für die persönlichen Gespräche mit ihren Kunden.

    Die Bank setzt ihre Strategie fort, in den Wachstumsfeldern Marktanteile zu erhöhen und intensiviert zugleich ihre Anstrengungen, die Auswirkungen des Niedrigzinsumfelds abzumildern. „Wir müssen schlanker werden und weiter wachsen“, sagte Patrick Tessmann, der in der OLB zum 150. Jubiläum im Jahr 2019 noch mehr als bisher den kompetenten Partner für Wirtschaft und Privatkunden in Weser-Ems sieht.

    Für das laufende Geschäftsjahr bestätigte die OLB ihre Ergebnisprognose. Insgesamt geht die Bank für das Geschäftsjahr 2016 von einem leichten Rückgang des IFRS-Vorsteuerergebnisses aus, insbesondere da eine Wiederholung des im vergangenen Jahr erhaltenen Sonderertrags nicht erwartet werden kann. Durch die besondere Belastung aufgrund strengerer Bewertungsvorschriften ist auch nach HGB ein Absinken des Vorsteuerergebnisses zu erwarten.

    Der Auftakt ins neue Jahr war solide. Die Geschäftsentwicklung verlief in den ersten Monaten 2016 im Rahmen der Erwartungen. „Das Zukunftsprogramm 'OLB 2019' ist für uns der richtige Weg, um den anspruchsvollen Bedingungen zu begegnen“, sagte Patrick Tessmann, „wir sind davon überzeugt, die OLB so in schwierigem Fahrwasser weiterhin auf Kurs halten zu können.“

     

    Diese Mitteilung enthält Aussagen über die erwartete zukünftige Geschäftsentwicklung der Oldenburgische Landesbank AG. Diese in die Zukunft gerichteten Aussagen basieren auf aktuellen Erwartungen, Schätzungen und Prognosen des Vorstands. Sie sind von einer Reihe von Annahmen abhängig und unterliegen bekannten und unbekannten Risiken, Unsicherheiten und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen wesentlich von jenen abweichen, die durch diese in die Zukunft gerichteten Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Oldenburgische Landesbank AG ist nicht verpflichtet, die in dieser Mitteilung enthaltenen, in die Zukunft gerichteten Aussagen periodisch auf den neuesten Stand zu bringen oder abzuändern, um Ereignisse oder Umstände zu reflektieren, die nach dem Datum dieser Mitteilung eintreten.

  • 18.03.2016  -  Oldenburgische Landesbank AG verbessert Jahresergebnis deutlich

    DGAP-News: Oldenburgische Landesbank AG
    Oldenburgische Landesbank AG verbessert Jahresergebnis deutlich

    18.03.2016

    • 46 Millionen Euro Vorsteuerergebnis
    • 0,25 Euro Dividende je Aktie vorgesehen
    • Wachstum bei Investitionsdarlehen, Baufinanzierungen, Vermögensverwaltungen und Altersvorsorge
    • Zukunftsprogramm „OLB 2019“ stärkt Beratung und digitale Kompetenz

    Die Oldenburgische Landesbank AG (OLB) hat im Geschäftsjahr 2015 die angestrebte deutliche Verbesserung des Ergebnisses erreicht. Per 31. Dezember 2015 lag das Vorsteuerergebnis nach IFRS bei 46,1 Millionen (Mio.) Euro, im Jahr zuvor hatte es 34,7 Mio. Euro betragen. „Wir spüren die Belastungen aus einem immer schwierigeren Marktumfeld, sind aber mit unserem klar auf die Kunden fokussierten Geschäftsmodell gut aufgestellt“, sagt Patrick Tessmann, Vorstandsvorsitzender der OLB. Nach Abzug der Steuern erwirtschaftete die Bank nach IFRS einen Gewinn in Höhe von 31,8 Mio. Euro (Vorjahr: 24,9 Mio. Euro). Der Hauptversammlung am Mittwoch, 11. Mai 2016, in Oldenburg wird die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,25 Euro je Aktie vorgeschlagen (Vorjahr: 0,25 Euro). Den verbleibenden Teil des Bilanzgewinns, der nach HGB berechnet wird, will die OLB zur weiteren Stärkung ihrer Kapitalbasis verwenden, die das solide Fundament für zukünftiges Wachstum bildet.

    Für die Finanzierungsvorhaben des Mittelstands und der Privathaushalte im Nordwesten war die Regionalbank mit einem Kreditvolumen von 10,2 Mrd. Euro der gewohnt zuverlässige Partner (Vorjahr: 10,3 Mrd. Euro). Der leichte Rückgang erklärt sich im Wesentlichen mit der Veräußerung der Münsterländische Bank Thie & Co. KG (MLB), deren Ergebnis nicht mehr ins Geschäftsjahr 2015 einfloss. Die Höhe der Investitionsdarlehen aus Eigenmitteln stieg an (+ 2,7 Prozent gegenüber Vorjahr). Auch das Volumen der Baufinanzierungen wuchs (+ 3,3 Prozent gegenüber Vorjahr). Konsumentenkredite blieben ebenfalls sehr gefragt (+ 3,0 Prozent gegenüber Vorjahr).

    Bei den Geldanlagen legten die Kunden primär Wert auf schnelle Verfügbarkeit. So stiegen die Sichteinlagen spürbar an, hingegen verringerten sich die befristeten Einlagen deutlich. Hier wirkten sich im Firmenkundengeschäft großvolumige Einzeldispositionen aus. Im Privatkundenbereich nahm das Einlagenvolumen zu. In Summe beliefen sich die Kundeneinlagen auf 7,4 Mrd. Euro (Vorjahr: 8,0 Mrd. Euro).

    Das gegenüber dem Vorjahr bei kurzfristigen Laufzeiten weiter gesunkene Marktzinsniveau drückte insbesondere auf die Margen im Einlagengeschäft. Der Zinsbeitrag aus dem Kundengeschäft ging zurück. Dennoch erhöhte sich der Zinsüberschuss auf 239,1 Mio. Euro (Vorjahr: 237,2 Mio. Euro). Ursächlich dafür war ein Sonderertrag aus einer Beteiligung an einem Finanzdienstleister in Höhe von 10,3 Mio. Euro.

    Der Provisionsüberschuss verringerte sich insgesamt auf 66,9 Mio. Euro (Vorjahr: 70,9 Mio. Euro). Wesentlich hierfür war der Verkauf der MLB. In der Regionalbank entwickelte sich das Provisionsgeschäft gut. Im Versicherungs-, Bauspar- und Immobiliengeschäft konnte die Regionalbank ihr Provisionsergebnis verbessern (+ 3,1 Prozent gegenüber Vorjahr). Vor allem das erfolgreiche Wertpapiergeschäft war ausschlaggebend für die Steigerung des Provisionsüberschusses und der sonstigen Erträge im strategischen Wachstumsfeld Private Banking & Freie Berufe um 6,2 Prozent. Auch in der Vermögensverwaltung bewährte sich die Spezialisierung der Kundenbetreuer: Hier konnte das Mandatsgeschäft kontinuierlich ausgebaut werden, die Mittelzuflüsse entwickelten sich mit einem Zuwachs um 32,2 Prozent gegenüber Vorjahr sehr positiv.

    Dem Margen- und Ertragsdruck, von dem die gesamte Bankenbranche betroffen ist, hat die OLB mit konsequentem Kostenmanagement gegengesteuert. Im Wesentlichen durch Kostenentlastungen aus Effizienzsteigerungen und der Entkonsolidierung der MLB konnten gestiegene Aufwendungen für eine erhöhte Bankenabgabe, höhere Beiträge zur gesetzlichen Einlagensicherung und Tariferhöhungen im Personalbereich mehr als ausgeglichen werden. Insgesamt ging der Verwaltungsaufwand gegenüber Vorjahr um 10,7 Mio. Euro zurück. Der laufende Personalaufwand reduzierte sich auf 143,7 Mio. Euro (Vorjahr: 153,5 Mio. Euro). Der Sachaufwand verringerte sich trotz Modernisierungsinvestitionen in Filialen und in die weitere Digitalisierung der Bank auf 83,5 Mio. Euro (Vorjahr: 84,4 Mio. Euro).

    Ein stabiler Verlauf der Konjunktur sorgte in der Breite des Kundenkreditportfolios für eine günstige wirtschaftliche Entwicklung. Der deutlich geringere Risikovorsorgeaufwand im Schiffsportfolio führte zu einer Verringerung der Risikovorsorge auf 36,3 Mio. Euro (Vorjahr: 39,0 Mio. Euro).

    Die Beziehungen zwischen Kunden und ihrer Bank wandeln sich dynamisch. Die Bedürfnisse der Kunden an Beratung zu komplexen Themen in der Filiale steigen, zudem nimmt der Wunsch zu, Bankgeschäfte online und mobil erledigen zu können. Mit dem Zukunftsprogramm „OLB 2019“ und Investitionen in Höhe von 30 Mio. Euro will die Bank bis zu ihrem 150. Jubiläum in drei Jahren trotz des Niedrigzinsumfelds ihren Ertrag steigern und ihre Kosten senken. Die Beratungskompetenz und Spezialisierung ihrer Kundenbetreuer entwickelt die Bank weiter und stärkt parallel ihre digitale Kompetenz. „Es kommt entscheidend darauf an, dass wir immer eine hohe Qualität in der Beratung gewährleisten und zugleich in allen Bereichen schneller, verständlicher und digitaler werden“, betont Patrick Tessmann. Daher setzt die OLB auf neue Online-Beratungselemente und -produkte ebenso wie auf die durchgängige Digitalisierung von Abläufen und darauf, die Erreichbarkeit auf allen Kanälen sicherzustellen: Filiale, Internet und Telefonie. Ihr Standortnetz wird die OLB im Zuge dieser Entwicklung weiter differenzieren und modernisieren. Einen besonderen Wachstumsschwerpunkt legt die Bank auf das Geschäft mit Firmen- und gehobenen Privatkunden. Hierbei nutzt die OLB intensiv die weltweite Kapitalmarktexpertise der Allianz Gruppe.

    Geschäftsabläufe werden im Rahmen des Zukunftsprogramms verschlankt, Komplexität reduziert und Kosten gesenkt. Die OLB rechnet mit einem geringeren Personalbedarf in Höhe von rund 15 Prozent über einen Zeitraum bis 2019. Um die sozialverträgliche Umsetzung zu gewährleisten, ist im Geschäftsjahr 2015 ein Restrukturierungsaufwand in Höhe von 7,0 Mio. Euro gebucht worden.

    Die Bilanzsumme der OLB belief sich zum 31. Dezember 2015 auf 13,6 Mrd. Euro (Vorjahr: 14,1 Mrd. Euro). Die Kapitalbasis wurde gestärkt, das Kernkapital erhöhte sich im Wesentlichen durch die Thesaurierung des Bilanzgewinns aus dem Vorjahr. Die Kernkapitalquote konnte deutlich auf 10,8 Prozent verbessert werden (Vorjahr: 10,3 Prozent). Die Gesamtkapitalquote lag mit 13,9 Prozent über dem Vorjahr (Vorjahr: 13,3 Prozent). Mit ihrer soliden Kapitalbasis wird die Bank auch künftig das Wachstum der Firmen- und Privatkunden in der Region eng begleiten.

    Zum Jahresende 2015 beschäftigte die OLB 2.236 Mitarbeiter (Vorjahr: 2.311). Ursächlich für den Rückgang waren im Wesentlichen die ersten umgesetzten Effizienzsteigerungen. Mit insgesamt 202 Auszubildenden zählt die OLB zu den größten und besten Ausbildern im Nordwesten, wie auch die überdurchschnittlich guten Prüfungsergebnisse der Absolventen zeigen. 56 junge Menschen begannen im August 2015 bei der OLB ihre Ausbildung für den Beruf Bankkauffrau/Bankkaufmann, für den IT-Bereich und im Rahmen des dualen Studiengangs „Insurance, Banking and Finance (IBF)“.

    Die OLB sieht sich in besonderer Verantwortung für ihr Geschäftsgebiet – im wirtschaftlichen wie im sozialen Sinne. Rund 300 lokale und regionale Projekte hat die Bank 2015 im gesamten Geschäftsgebiet gefördert und damit ihre gesellschaftliche Verantwortung nachhaltig wahrgenommen.

    Ausblick
    Auch angesichts des im vergangenen Jahr ausgeschütteten Sonderertrags erwartet die OLB für das Geschäftsjahr 2016 insgesamt einen leichten Rückgang des Ergebnisses vor Steuern gegenüber 2015. Im Einzelnen plant die Bank mit leicht steigenden Erträgen aus dem operativen Geschäft, stabilen Verwaltungsaufwendungen und einer konservativen Risikovorsorge.

    Diese Mitteilung enthält Aussagen über die erwartete zukünftige Geschäftsentwicklung der Oldenburgische Landesbank AG. Diese in die Zukunft gerichteten Aussagen basieren auf aktuellen Erwartungen, Schätzungen und Prognosen des Vorstands. Sie sind von einer Reihe von Annahmen abhängig und unterliegen bekannten und unbekannten Risiken, Unsicherheiten und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen wesentlich von jenen abweichen, die durch diese in die Zukunft gerichteten Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Oldenburgische Landesbank AG ist nicht verpflichtet, die in dieser Mitteilung enthaltenen, in die Zukunft gerichteten Aussagen periodisch auf den neuesten Stand zu bringen oder abzuändern, um Ereignisse oder Umstände zu reflektieren, die nach dem Datum dieser Mitteilung eintreten.

  • 26.11.2015  -  Oldenburgische Landesbank AG: Veröffentlichung des Herkunftsstaates gemäß §2c WpHG

    26.11.2015
    DGAP-News: Oldenburgische Landesbank AG

    Oldenburgische Landesbank AG: Veröffentlichung des Herkunftsstaates gemäß §2c WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung

    Die Oldenburgische Landesbank AG gibt gem. § 2c WpHG bekannt, dass Deutschland der Herkunftsstaat ist.

  • 12.11.2015  -  Oldenburgische Landesbank legt positive Zwischenmitteilung vor

    12.11.2015
    DGAP-News: Oldenburgische Landesbank AG

    Oldenburgische Landesbank legt positive Zwischenmitteilung vor

    • Solides operatives Geschäft trotz Niedrigzinsniveau
    • Sonderausschüttung aus Finanzbeteiligung
    • Jahresprognose bestätigt

    Die Oldenburgische Landesbank AG (OLB) hat ihre positive Ergebnisentwicklung auch im dritten Quartal 2015 fortgesetzt. Das Ergebnis vor Steuern lag per 30. September 2015 mit 42,9 Millionen (Mio.) Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 30,9 Mio. Euro. Trotz herausfordernder Rahmenbedingungen verlief das operative Geschäft der Regionalbank erneut solide. Zudem führte eine Sonderausschüttung aus einer Beteiligung in Höhe von 10,3 Mio. Euro zur deutlichen Steigerung des kumulierten Vorsteuerergebnis. „Wir werden das Geschäftsjahr 2015 mit einem deutlich gesteigerten Vorsteuerergebnis gegenüber Vorjahr abschließen“, sagt Karin Katerbau, Finanzvorstand der OLB.

    Zinserträge und Zinsaufwendungen im Kundengeschäft entwickelten sich im Jahresverlauf rückläufig. Gegenüber Vorjahr drückte das nochmals gesunkene Marktzinsniveau auf Margen und Erträge. In Summe erhöhte sich der Zinsüberschuss auf 183,3 Mio. Euro (Vorjahr: 177,4 Mio. Euro), da der Sonderertrag in der Position Zinsüberschuss ausgewiesen wird.

    Das Wertpapiergeschäft und die Vermögensverwaltung der Regionalbank entwickelten sich vor dem Hintergrund der volatilen Börsenentwicklung positiv. Hier bewährten sich vor allem die Anlageempfehlungen der Kundenbetreuer in den Segmenten Privatkunden und Private Banking & Freie Berufe, auch das Risikomanagement der Vermögensverwaltung hat sich in bewegten Marktzeiten erneut bewiesen. Die Provisionserträge der Münsterländische Bank Thie & Co. KG flossen im Geschäftsjahr 2015 nicht mehr in das Ergebnis ein, da die OLB wie berichtet das Institut veräußert hat. Der Provisionsüberschuss verringerte sich insgesamt auf 50,6 Mio. Euro (Vorjahr: 53,7 Mio. Euro). Das Versicherungs-, Bauspar- und Immobiliengeschäft entwickelte sich stabil.

    Ihre Kosten konnte die Bank reduzieren: Der laufende Personalaufwand ging auf 106,6 Mio. Euro zurück (Vorjahr: 114,3 Mio. Euro), der Sachaufwand wurde auf 62,9 Mio. Euro verringert (Vorjahr: 63,9 Mio. Euro).

    Die Risikovorsorge belief sich auf 28,7 Mio. Euro (Vorjahr: 27,3 Mio. Euro). Eine erhöhte Belastung aus dem Schiffsportfolio ergab sich nicht.

    Insgesamt konnte die OLB damit per 30. September 2015 ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 28,4 Mio. Euro erzielen (Vorjahr: 21,4 Mio. Euro).

    Die Bilanzsumme betrug 13,8 Milliarden (Mrd.) Euro (Jahresende 2014: 14,1 Mrd. Euro). Das Kreditvolumen blieb mit 10,2 Mrd. Euro auf hohem Niveau (Jahresende 2014: 10,3 Mrd. Euro). Damit unterstrich die OLB ihre wichtige Rolle als Mittelstandsfinanzierer und Finanzpartner für private Haushalte im Nordwesten. Die Kundeneinlagen beliefen sich auf 7,3 Mrd. Euro (Jahresende 2014: 8,0 Mrd. Euro). Der Rückgang war im Wesentlichen auf großvolumige Einzeldispositionen im Firmenkundengeschäft zurückzuführen. Die Einlagen im Privatkundengeschäft blieben auf hohem Niveau. Insgesamt war eine Umschichtung aus Spar- und Termineinlagen auf Sichteinlagen zu verzeichnen. Die Kernkapitalquote lag mit 10,6 Prozent weiterhin deutlich über der ab 2019 gemäß Basel III-Vorschriften geltenden Mindestanforderung von 8,5 Prozent.

    Für das Geschäftsjahr 2015 bestätigt die OLB ihre Jahresprognose und rechnet unverändert mit einer deutlichen Steigerung des Ergebnisses vor Steuern gegenüber Vorjahr. Das Marktumfeld bleibt stark geprägt vom anhaltenden Niedrigzinsniveau, von steigenden Anforderun-gen der Regulatorik, rascher Digitalisierung und sich veränderndem Kundenverhalten.

    Die OLB setzt auf kompetente Beratung sowie Produkte und Beratungselemente, die den Kunden Schritt für Schritt auch online zur Verfügung stehen. Im Rahmen ihres Zukunftsprogramms „OLB 2019“ wird die Bank bis Ende 2018 wie berichtet 30 Mio. Euro in die weitere Modernisierung investieren.

    Diese Mitteilung enthält Aussagen über die erwartete zukünftige Geschäftsentwicklung der Oldenburgische Landesbank AG. Diese in die Zukunft gerichteten Aussagen basieren auf aktuellen Erwartungen, Schätzungen und Prognosen des Vorstands. Sie sind von einer Reihe von Annahmen abhängig und unterliegen bekannten und unbekannten Risiken, Unsicherheiten und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen wesentlich von jenen abweichen, die durch diese in die Zukunft gerichteten Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Oldenburgische Landesbank AG ist nicht verpflichtet, die in dieser Mitteilung enthaltenen, in die Zukunft gerichteten Aussagen periodisch auf den neuesten Stand zu bringen oder abzuändern, um Ereignisse oder Umstände zu reflektieren, die nach dem Datum dieser Mitteilung eintreten.

  • 13.08.2015  -  Oldenburgische Landesbank mit positivem ersten Halbjahr

    13.08.2015
    DGAP-News: Oldenburgische Landesbank AG

    Oldenburgische Landesbank mit positivem ersten Halbjahr

    • Ergebnis verbessert
    • Weiterhin herausfordernde Rahmenbedingungen

    Die Oldenburgische Landesbank AG (OLB) hat im ersten Halbjahr 2015 erfolgreich gearbeitet. Gegenüber Vorjahr verbesserte die Bank ihr Ergebnis vor Steuern per 30. Juni 2015 um 4,8 Millionen (Mio.) Euro auf 23,0 Mio. Euro. Das Kundengeschäft entwickelte sich in einem anspruchsvollen Marktumfeld stabil. „Wir konzentrieren uns in den Filialen auf die persönliche Beratung und werden parallel in allen Bereichen moderner, schneller und effizienter. Auf unserem Weg kommen wir gut voran“, sagt Patrick Tessmann, Vorstandsvorsitzender der OLB.

    Das historisch niedrige Marktzinsniveau, die sich weiter beschleunigende Digitalisierung und die verschärften regulatorischen Anforderungen zeigen Auswirkungen auf Ertrags- und Kostenseite. Insgesamt blieb das Kreditvolumen mit 10,2 Milliarden (Mrd.) Euro auf dem hohen Niveau des Jahresanfangs. Fällige Tilgungen im Kreditgeschäft konnten durch Neugeschäft ausgeglichen werden. Dennoch ging aufgrund des Niedrigzinsniveaus der Zinsüberschuss auf 114,9 Mio. Euro zurück (Vorjahr: 119,0 Mio. Euro). Der Provisionsüberschuss betrug 35,0 Mio. Euro (Vorjahr: 36,3 Mio. Euro). Ursächlich für die Entwicklung war, dass Provisionserträge der Münsterländische Bank Thie & Co. KG, Münster, im Geschäftsjahr 2015 nicht mehr in das Ergebnis einflossen, da die OLB wie berichtet ihre Beteiligung an dem Institut veräußert hat. Das Wertpapiergeschäft mit ihren Kunden im Nordwesten konnte die OLB im ersten Halbjahr 2015 ausbauen. Hier zeigte sich die besondere Expertise in der Beratung von Private Banking Kunden. Der Provisionsertrag aus dem Wertpapiergeschäft erhöhte sich gegenüber Vorjahr um 15 Prozent auf 11 Mio. Euro. Die Volumina in der Vermögensverwaltung stiegen im selben Zeitraum um 30 Prozent auf 438 Mio. Euro an.

    Die Kundeneinlagen beliefen sich auf 7,3 Mrd. Euro (Vorjahr: 8,0 Mrd. Euro). Der Rückgang war im Wesentlichen auf großvolumige Einzeldispositionen im Firmenkundengeschäft zurückzuführen. Die Einlagen im Privatkundengeschäft blieben konstant hoch. Insgesamt war eine Umschichtung aus Spar- und Termineinlagen auf Sichteinlagen zu verzeichnen, die sich um 240 Mio. Euro auf 4,4 Mrd. Euro erhöhten.

    Ihr Kostenmanagement hat die Bank konsequent fortgeführt. Die laufenden Aufwendungen konnten gegenüber Vorjahr auf 114,8 Mio. Euro verringert werden (Vorjahr: 118,0 Mio. Euro). Der laufende Personalaufwand reduzierte sich auf 69,2 Mio. Euro (Vorjahr: 75,5 Mio. Euro). Investitionen in die Modernisierung des Filialnetzes, in den Ausbau des digitalen Angebots und in die Umsetzung neuer regulatorischer Vorgaben führten zu einer Erhöhung des Sachaufwands auf 43,6 Mio. Euro (Vorjahr: 42,0 Mio. Euro).

    Per 30. Juni 2015 belief sich die Risikovorsorge auf 20,1 Mio. Euro (Vorjahr: 21,6 Mio. Euro).

    Insgesamt konnte die OLB damit ihr Ergebnis nach Steuern auf 14,8 Mio. Euro verbessern (Vorjahr: 12,1 Mio. Euro).

    Solide Kapitalbasis
    Die Bilanzsumme betrug 13,8 Mrd. Euro (Jahresende 2014: 14,1 Mrd. Euro). Die Kernkapitalquote erhöhte sich per 30. Juni 2015 auf 10,5 Prozent. Sie lag somit deutlich über der ab 2019 gemäß Basel III-Vorschriften geltenden Mindestanforderung von 8,5 Prozent. Damit ist die Kapitalbasis der OLB unverändert solide.

    Ausblick: OLB erwartet anhaltend niedriges Marktzinsniveau
    Auch für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres erwartet die OLB herausfordernde Rahmenbedingungen. „Wir sehen ein niedrigeres Marktzinsniveau als ursprünglich angenommen und eine beschleunigte Digitalisierung“, sagt Patrick Tessmann. Die OLB setzt ihr laufendes Modernisierungsprogramm weiter planmäßig um. Dazu gehört es, Kunden bedarfsgerecht den Zugang zur Bank über die Filiale, das Online- und Mobile-Banking sowie das Telefon zu ermöglichen. Insgesamt geht die OLB davon aus, dass sich die solide Ergebnisentwicklung fortsetzen wird und daher für das Gesamtjahr 2015 ein gegenüber dem Vorjahr verbessertes Ergebnis erwirtschaftet werden kann. 

    Diese Mitteilung enthält Aussagen über die erwartete zukünftige Geschäftsentwicklung der Oldenburgische Landesbank AG. Diese in die Zukunft gerichteten Aussagen basieren auf aktuellen Erwartungen, Schätzungen und Prognosen des Vorstands. Sie sind von einer Reihe von Annahmen abhängig und unterliegen bekannten und unbekannten Risiken, Unsicherheiten und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen wesentlich von jenen abweichen, die durch diese in die Zukunft gerichteten Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Oldenburgische Landesbank AG ist nicht verpflichtet, die in dieser Mitteilung enthaltenen, in die Zukunft gerichteten Aussagen periodisch auf den neuesten Stand zu bringen oder abzuändern, um Ereignisse oder Umstände zu reflektieren, die nach dem Datum dieser Mitteilung eintreten.